Vor allem der sorglose Umgang mit dem Handy hat bereits zwölf Prozent der 13- bis 24-jährigen Deutschen zu Schuldnern gemacht. Im Durchschnitt betragen die Schulden in dieser Bevölkerungsgruppe 1.800 Euro. Insgesamt sind in Deutschland 2,8 Mio. Privatpersonen überschuldet. Das berichtet der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) heute, Mittwoch, im Rahmen der Veröffentlichung seiner Frühjahrsumfrage bei 495 im Verband organisierten Unternehmen.
"Handys haben heute immer anspruchsvollere Funktionen, häufig verbunden mit für Kinder kaum durchschaubaren Gebühren", beklagte BDIU-Sprecherin Marion Kremer. Deshalb müssten die Eltern Aufklärungsarbeit leisten. Für die Schuldenprävention unvermeidlich sei aber zusätzlich auch eine gute Bildung. "Wir fordern die Kultusminister der Länder daher auf, Schulden und den Umgang mit Geld verstärkt in die Lehrpläne aufzunehmen", so Kremer weiter. (
pte)