Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson will die geplante Mehrheitsübernahme an Symbian durch Nokia verhindern. Dazu wird Ericsson seine Anteile an dem Gemeinschaftsprojekt erhöhen. Das berichtet die Financial Times (FT) heute, Montag.
"Sie müssen unter 50 Prozent bleiben, sonst würde es eine Nokia-Plattform werden", kommentierte Ericsson-CEO Carl-Henric Svanberg die geplante Übernahme durch Nokia. Würden alle Anteilseigner ihr Vorkaufsrecht nutzen, könnte Nokia seinen Symbian-Anteil auf gerade einmal 46,7 Prozent ausweiten, so Svanberg. Die Symbian-Aktionäre, zu denen neben Nokia und Ericsson auch Panasonic, Samsung, Siemens und Sony Ericsson gehören, besitzen proportionale Vorkaufsrechte.
Im Februar hatte Nokia angekündigt, die Anteile Psions an Symbian in Höhe von 31,1 Prozent übernehmen zu wollen und dadurch seinen eigenen Anteil auf 63,3 Prozent zu erhöhen. Der Kaufpreis sollte bei knapp 200 Mio. Euro liegen. Nokia ist laut FT nicht nur der größte Anteilseigner von Symbian sondern auch dessen größter Kunde. (
pte)