Die SCO Group http://www.sco.com hat den US-Netzwerkausrüster Novell http://www.novell.com wegen übler Nachrede im Zusammenhang mit dem Urheberrecht SCOs an Unix verklagt. Das teilte das Unternehmen in der Nacht auf heute, Mittwoch, mit. Das Verfahren vor dem Bundesgericht in Utah soll SCO einen Unterlassungsanspruch im Patentrechtstreit mit Novell sowie einen Schadensersatz in nicht genannter Höhe einbringen.
Nach Angaben von SCO hat Novell widerrechtlich ein eigenes Copyright auf die Unix-Technologie beantragt, die sich eigentlich in den Händen von SCO befände. In diesem Zusammenhang habe Novell falsche Aussagen in Bezug auf den Besitz von Unix getroffen. Dadurch soll Novell versucht haben, Geschäftsbeziehungen von SCO zu unterbinden. Dies habe auf Seiten von SCO zu Schäden im Geschäft und beim Ansehen geführt.
Die Klage gegen Novell ist nur der Anfang einer Reihe zu erwartender gerichtlicher Auseinandersetzungen. SCO hatte im November angekündigt, gegen alle Nutzer des Betriebssystems Linux, die dieses nicht lizenzieren lassen wollen, Verfahren anzustrengen. Laut SCO beinhaltet Linux einen Quellcode, der die Urheberrechte der Firma an Unix verletzt. Auf die Ankündigung hin wurde ein Fonds eingerichtet, der Linux-Nutzer, die von Klagen bedroht sind, unterstützen soll.
Der Linux-Distributor Red Hat http://www.redhat.com hat nach Angaben der Computerwelt http://www.computerwelt.at heute, Mittwoch, ein "Open Scource Assurance Programm" angekündigt. Es wird für alle bestehenden und künftigen offiziell registrierten und zahlenden Kunden des Unternehmens gelten. Red Hat verspricht darin, dass, falls irgendwelche Bestandteile des Linux-Codes eines Kunden gegen fremde Rechte verstoßen, diese ausgetauscht werden, ohne dass Unterbrechungen in Kauf genommen werden müssten.*(
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