Apple droht Klage entnervter Kunden
Dem amerikanischen Computerhersteller Apple droht in den USA eine Sammelklage durch die Nutzer von Notebooks seiner iBook-Reihe. Den Anlass dazu geben Berichte über Totalausfälle der Rechner.
Parallel dazu häufen sich unter den Käufern des Musik-Players iPod Klagen über dessen mangelhafte Stromversorgung. Damit kehren sich die bislang als überaus loyal geltenden Anwender zum Auftakt der Apple-spezifischen Messe, MacWorld, gegen den Hersteller. Apple konnte sich trotz der in den vergangenen Jahren häufig an Tupperware erinnernden Gestaltung der Rechner auf die große emotionale Bindung der Nutzer zur Marke Apple verlassen. Den Grundstein dafür legte die als nutzerfreundlich geltende Bedienung der Computer.
Die Kritik an Apples iBook kanalisieren mehrere unabhängig voneinander operierende Web-Seiten. Sie sammeln die Berichte von enttäuschten Käufern, die über die immer gleichen Symptome berichten: Nachdem sich nach einigen Monaten harmlos wirkende Macken einstellen, zeigt der Bildschirm bald nur noch vertikale Streifen.
Als Ursache für das Phänomen haben die Anwender die zentrale Hardware-Komponente des Notebooks, die Hauptplatine, ausgemacht. Doch auch der häufig vorgenommene Austausch der Platine durch Apple bringt, den Berichten der Nutzer zufolge, nur eine vorläufige Besserung.
Der Hersteller nimmt bislang keine Stellung zu den Vorwürfen. Auch die Apple-Vertretung in Deutschland zeigte sich von den Berichten überrascht. "Probleme mit dem iBook sind uns bislang nicht bekannt", sagte ein Sprecher.
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