Die Tochterunternehmen der deutschen Telekom AG http://www.telekom.de , T-Com http://www.t-com.de und T-Mobile http://www.t-mobile.net , wollen ihr WLAN-Angebot massiv ausbauen. Bis Ende 2004 sollen insgesamt 5.200 neue Hotspot-Standorte das Surfen im Internet ermöglichen. Das teilten beide Unternehmen heute, Montag, mit.
Die Festnetzsparte T-Com wird sich demnach auf öffentliche Standorte mit überwiegend privater Nutzung wie Restaurants und Cafes, T-Mobile hingegen auf Business-Standorte auf Flughäfen, Messen oder in Hotels konzentrieren. Bis Ende Februar soll die Nutzung des öffentlichen WLAN-Angebots "HotSpot" nach Unternehmens-Angaben kostenlos sein. Via "HotSpot" kann der Nutzer mit Bandbreiten von bis zu elf Megabit pro Sekunde auf das Internet oder Firmennetze zugreifen.
"Mit diesem Angebot für die Breitband-Kommunikation ergänzen wir unsere bestehenden Lösungen auf Basis von T-DSL- und W-LAN-Technologie in idealer Weise", sagte der CEO von T-Com, Josef Brauner. "Mit HotSpot stellen wir unseren Kunden eine weitere Variante für den schnellen Internetzugang zur Verfügung", so Brauner weiter.
Noch in diesem Jahr will T-Com die ersten 30 Hotspot-Standorte in Nordrhein-Westfalen in Betrieb nehmen. Für das Jahr 2004 plant T-Com den Ausbau von rund 4.000 Hotspots in deutschen Ballungsräumen. T-Mobile will sein Angebot an Business-Hotspots im selben Zeitraum auf über 1.200 erweitern. Weltweit betreibt die Telekom-Tochter derzeit mehr als 3.700 Hotspots. In Deutschland sind es aktuell 120.
Am 1. Dezember hatte die österreichische Telekom-Tochter T-Mobile Austria http://www.t-mobile.at den WLAN-Pionier Metronet übernommen und dadurch 300 Hotspots, u.a. am Stephansplatz und am Wiener Graben in Wien, hinzugewonnen.*(
pte)