Sonys neue Cyber-shot DSC-T1: 5 MegaPixel im Scheckkartenformat
Fotos schießen und gleich auf dem Display anschauen. Ein wesentlicher Vorteil der digitalen Fotografie bekommt mit der Sony Cyber-shot DSC-T1 eine ganz neue Dimension. Die Digitalkamera in der Größe einer Scheckkarte hat ein 6,35 Zentimeter großes Hybrid LCD, das beinahe die gesamte Rückseite des Metallgehäuses einnimmt. Das Carl Zeiss Vario-Tessar Objektiv mit 3-fach optischem Zoom (6-fach Digitalzoom) und der 5 MegaPixel CCD sorgen dafür, dass die Ergebnisse auch Foto-Enthusiasten begeistern werden.
Kleine Maße, großes Display
„Shoot & share“ ist das Motto der DSC-T1: Dank des großen Hybrid LCD mit 211.000 Pixel ist die DSC-T1 neben dem Fotografieren – ihrer Hauptdisziplin – vor allem beim gemeinsamen Anschauen der eingefangenen Motive in ihrem Element und zeigt die Aufnahmen auch bei direkter Sonneneinstrahlung ganz deutlich. Das Display kann zudem in den Energiespar-Modus umgeschaltet werden, um die Akku-Restlaufzeit zu verlängern.
Auffällig ist das kompakte und schmale Gehäuse der DSC-T1, das gerade mal 91 x 60 x 17,3 Millimeter (BxHxT) misst und so in jede Hosen- oder Jackentasche passt. Damit alle Komponenten in der neuen Cyber-shot Platz finden konnten, haben Sonys Ingenieure ganze Entwicklungsarbeit geleistet: Im Inneren verstecken sich die 5 MegaPixel auf dem neuen, ultrakompakten CCD.
Das Adlerauge: Carl Zeiss Vario-Tessar
Das Vario-Tessar Objektiv mit der Brennweite von 38-114 mm (im Vergleich zu KB) kommt aus der Traditionsschmiede von Carl Zeiss. Das als „Adlerauge der Kamera“ bezeichnete Objektiv Tessar wird als Vario-Tessar zum Fotoobjektiv der neuen DSC-T1 und wird damit zum ersten Mal in einer Digitalkamera eingesetzt. Die sehr kleinen Aufbaumaße des Vario-Tessar machen es zum idealen Objektiv für diese kompakte und extrem schlanke Kamera. Der 3-fach Zoom der Cyber-shot ist vertikal in das Gehäuse eingebaut und der „Blick“ durch das letzte Linsenelement erfolgt über ein 90 Grad Prisma.
Das Tessar hat eine erfolgreiche Geschichte: 1902 erhielt Carl Zeiss auf das vierlinsige System des Objektivs Tessar ein Patent. Mit Hilfe neuer Gläser des Jenaer Glaswerkes Schott & Genossen war Paul Rudolph vor 100 Jahren auf geniale Weise die Entwicklung dieses Objektivs gelungen. Lange wurde das Tessar das „Adlerauge der Kamera" genannt. Und bis heute ist es Bestandteil einer klassischen Fotoausrüstung.
Schnell und ausdauernd
Durch den eingebauten „Real Imaging Prozessor“ konnten Kriterien wie Schnelligkeit und Ausdauer wesentlich optimiert werden. Innerhalb von 1,3 Sekunden ist die DSC-T1 startklar. Ganz einfach geschieht dies durch Herunterschieben der Objektivklappe. Die neue Cyber-shot ist zudem eine der schnellsten 5 MegaPixel Kameras sowohl bei der Verschlussverzögerung (0,24 Sekunden) als auch bei der reinen Auslöseverzögerung von lediglich 0,009 Sekunden. Über die Serienbildfunktion realisiert die Kamera max. 4 Bilder mit 3 Bildern pro Sekunde.
Gespeichert wird alles auf dem Memory Stick Duo oder dem Memory Stick PRO Duo. Zur einfachen Übertragung der Bilddaten spendiert Sony der DSC-T1 eine externe Docking-Station mit einem einzigen Anschluss sowohl als USB 2.0 High-Speed-Schnittstelle als auch als AV Aus- und Eingang. Das geschieht nur mit einem Kabel, ohne das zwischen den Anschlüssen hin- und hergeschaltet werden muss. Ein paralleles Interface in der DSC-T1 nutzt die High Speed Funktionalität des Memory Stick PRO Duo. Dies kommt insbesondere bei der Aufnahme von MPEG VX-Movies und bei der Serienbildfunktion zur Geltung.
Der speziell für die DSC-T1 entwickelte InfoLITHIUM Akku NP-FT1 sorgt dafür, dass die Kamera lange durchhält und bis zu 200 Fotos aufgenommen werden können. MPEG-Kurzfilme nimmt sie im neuen MPEG Movie VX Fine-Modus (in 640 x 480 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde ruckelfrei auf.
Kreative Motivprogramme
Neu ist die Funktion „Magnifying“ (Lupenfunktion). Bis zu einer Annäherung von einem Zentimeter werden Aufnahmen im Super-Makrobereich damit möglich. Auf dem Hybrid LCD erscheint das aufzunehmende Objekt dann 3,3 mal größer.
Zum Experimentieren laden die insgesamt acht Motivprogramme ein. Mit „Twilight“ gelingen die Fotos auch bei schwierigen Lichtverhältnissen, Portraits in der Abenddämmerung oder ähnlich diffusen Lichtverhältnissen sind mit „Twilight Portrait“ kein Problem mehr. Landschaftsaufnahmen erhalten mit der Landscape-Funktion den richtigen Fotokick. Bei Aufnahmen im Schnee oder am Strand sorgt die Snow/Beach-Funktion für das richtige Licht und steuert der gleißenden Helligkeit entgegen. Schnelles bringt der „High Speed Shutter“ ins richtige Bild. Lichteffekte in der Dunkelheit hält „Fire Works“ fest.
Die neu gestaltete Menüführung ist auch in Deutsch verfügbar und überzeugt durch besonders große, leicht abzulesende Menü-Symbole.
Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind der InfoLITHIUM Akku NP-FT1, das Ladegerät AC-LM5, ein 32 MB Memory Stick Duo, ein Trageband, der Memory Stick Duo Adapter MSAC-M2, das USB- und das AV-Kabel, die USB-Dockingstation UC-TA sowie ein umfangreiches Softwarepaket (mit der aktuellen Version von PIXELA ImageMixer, Image Transfer und USB-Treiber).
Optionales Zubehör
Als optionales Zubehör sind u.a. erhältlich das Unterwassergehäuse MPK-THA (ca. 300,- Euro), welches bis zu 40 Meter Tiefe wasserdicht ist. Zum sicheren Transport der DSC-T1 bietet Sony die edle, passgenaue Ledertasche LCS-THA (ca. 60,- Euro) an. Damit die Kamera lange durchhält, gibt es den extra flachen Akku NP-FT1 mit 680mAh (ca. 65,- Euro) und für einen bequemen Ladevorgang der Akkus ist das Ladegerät BC-TR1 (ca. 70,- Euro) optional im Handel erhältlich.
Folgende Memory Stick Duo und Memory Stick PRO Duo sind erhältlich:
MSH-M32A (Memory Stick Duo mit 32 MB): 35,- Euro
MSH-M64A (Memory Stick Duo mit 64 MB): 50,- Euro
MSH-M128A (Memory Stick Duo mit 128 MB): 70,- Euro
MSX-M256A (Memory Stick PRO Duo mit 256 MB): 115,- Euro
MSX-M512A (Memory Stick PRO Duo mit 512 MB): 340,- Euro
UVP: 629,- Euro
Lieferbar ab: Januar 2004
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