Vodafone D2 unterzeichnet Rahmenvertrag mit der Bahn - Vodafone verbessert das mobile Telefonieren
In den ICE-Zügen ist die Funkversorgung schon sehr gut: Die dafür vorgesehenen Wagen der Fernzüge sind heute alle mit sogenannten Repeatern ausgestattet, die die Funksignale von außen nach innen in die Zugabteile weitergeben. Für das gesamte offene Schienennetz der deutschen Bahn AG konnte bereits eine Netzabdeckung von rd. 98 Prozent erreicht werden. Bestehende Lücken in Tunneln oder auch in anderen Zügen der Bahn im Nah- und Fernverkehr sollen jetzt zielgerichtet geschlossen werden. Durch die Nutzung von bahneigenen Grundstücken für den GSM- und UMTS-Netzausbau kann Vodafone D2 künftig die Versorgung seiner bahnreisenden Kunden weiter optimieren.
Zwei Beispiele: Heute sind rund 50 km Bahntunnel auf den ICE-Strecken mit Mobilfunk von Vodafone versorgt, Ende 2004 sollen es 200 km sein, also 80 Prozent aller Bahntunnel. Zweites Beispiel: Im Frankfurter Hauptbahnhof soll die Inhouse-Versorgung verbessert und auch das Telefonieren in den S-Bahn-Tunneln möglich werden.
"Auch wenn wir in unserem Mobilfunknetz schon eine sehr hohe Qualität erreicht haben, können wir das mobile Telefonieren in der Bahn noch verbessern. Und das gehen wir dank des Vertrages mit der DB Telematik jetzt konkret an", so Helmut Hoffmann, Geschäftsführer Technik der Vodafone D2 GmbH.
"Wir freuen uns, dass Vodafone D2 als erster deutscher Mobilfunkbetreiber die Chance ergreift, auch bahneigene Standorte zur Optimierung der Netzversorgung einzusetzen. Vor allem für Geschäftsreisende, die ihre Reisezeit mit Handy und Notebook als produktive Arbeitszeit nutzen möchten, vergrößert sich hierdurch der Vorsprung der Bahn gegenüber anderen Verkehrsmitteln", erklärt Rolf Endregat, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Telematik.
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