Kaum wurde der Kampf vor Gericht gegen die Musikindustrie in erster Instanz gewonnen, hat StreamCast Networks die Version 3.0 seiner File-Sharing-Software Morpheus ins Netz gestellt. Morpheus 3.0 erhielt ein überarbeitetes Interface für eine leichtere Bedienung. Gleichzeitig soll die P2P-Software einen schnelleren und sicheren Austausch von Files ermöglichen.
Morpheus 3.0 kann nach Angaben von StreamCast mehrere Suchen gleichzeitig bewältigen. Die werbefinanzierte Software kann die gewünschten Files aus mehreren Quellen herunterladen. Gleichzeitig verspricht StreamCast eine verbesserte Verbindung in das Gnutella-Netzwerk. Zusätzlich verfügt Morpheus 3.0 über einen integrierten Media-Player.
"Jetzt, da das Gericht bestätigt hat, dass Morpheus legal ist, wollen wir unsere Position als die beliebteste Software im Internet zurückholen", erklärte Michael Weiss, der neue CEO von StreamCast. Morpheus soll dabei nach dem Willen von Weiss nur den Anfang darstellen. Im Urteil der vergangenen Woche hatte Richter Stephen Wilson bestätigt, dass die Hersteller von P2P-Software nicht für die Urheberrechtsverletzungen der Benutzer verantwortlich sind.*(
pte)
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