Nach dem Start seines Windows Server 2003 nimmt Microsoft mit dem Softwarepaket die Unternehmens-Rechenzentren aufs Korn. Zur Vorstellung des Softwarepakets in San Francisco demonstrierte der Konzern zusammen mit dem jüngsten 64-Prozessor Superdome-Server von HP den neuesten TPC-Geschwindigkeitsrekord des "Transaction Processing Performance Councils." Demnach bewältigte die Kombination aus HP-Server mit Windows Software 658.227 Transaktionen pro Sekunde. Damit werden die Werte von vergleichbaren Unix- oder Linux-Plattformen klar übertroffen, so Microsoft. Der rekordbringende HP Superdome-Server soll im Oktober auf den Markt kommen. Der Server ist mit 64 Itanium-Prozessoren der nächsten Generation ausgestattet und verfügt über 512 GB Arbeitsspeicher.
Microsoft will mit seinem neuen Server das gesamte Spektrum der Unternehmensanwendungen abdecken, sowohl bei den Highend-Systemen, die meistens auf Unix basieren, als auch bei billigeren Linux-Systemen. Als Anbieter von Gesamt-Paketen kann der Softwarekonzern allerdings auf eine Strategie zurückgreifen, die bereits im Desktop-Bereich erfolgreich angewandt wurde.*(
pte)