Microsoft lanciert umfassende Systemmanagement-Initiative
Mit der Dynamic Systems Initiative (DSI) hat Microsoft ein umfassendes Programm zur Entwicklung einer einheitlichen Softwarearchitektur ins Leben gerufen. Damit können die Verwaltung und der Betrieb von unternehmensweiten Rechenzentren vereinfacht und automatisiert werden. Auf dieser Grundlage entwickelt Microsoft das Microsoft System Center, eine Lösung für das Anwendungs- und Systemmanagement von Unternehmen jeder Grösse. Erste entsprechende Anwendungen werden für den Windows Server 2003 im Laufe dieses Jahres erhältlich sein.
Die Verwaltung von IT-Systemen in Unternehmen aller Grössenordnungen nimmt laufend an Komplexität zu. Mit der Dynamic Systems Initiative (DSI) können sich Hardware- und Softwarehersteller sowie Anbieter von Dienstleistungen auf eine einheitliche Softwarearchitektur stützen. Diese erlaubt es, die Vorteile standardisierter Hardware optimal zu nutzen und den Betrieb von IT-Infrastrukturen zu vereinfachen. Automation und Flexibilität beim Betrieb von Rechenzentren können so erhöht werden, während gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) sinken.
Im Mittelpunkt der einheitlichen Softwarearchitektur steht das System Definition Model (SDM), ein gemeinsames, XML-basierendes Regelwerk für Entwicklung, Implementierung und Betrieb von IT-Infrastrukturen während des gesamten Lebenszyklus. Mit Werkzeugen, die auf SDM aufbauen, können IT-Spezialisten Standards und Entwicklungsrichtlinien festlegen. Ausserdem erlaubt es Entwicklern die Einbindung entsprechender Betriebsvoraussetzungen in die Anwendungen. SDM ermöglicht damit, Rechenzentren-Ressourcen den Applikationen nach Bedarf dynamisch zuzuweisen.
Die Dynamic Systems Initiative von Microsoft kann industrieweit auf wachsenden Rückhalt zählen. So haben führende Unternehmen wie Computer Associates, Dell Computer, EDS und HP der Initiative bereits ihre Unterstützung zugesichert. Erste Anwendungen auf der Basis von DSI wird Microsoft mit dem Windows Server 2003 anbieten. Dazu gehören auch die Automated Deployment Services (ADS) für Windows Server 2003, der nun als Betaversion verfügbar ist. Als Teil des System Definition Model ermöglicht ADS die rasche und automatisierte Ausbreitung sowie die zentrale Verwaltung komplexer Serverumgebungen.
Microsoft System Center
Auf der Grundlage der Dynamic Systems Initiative entwickelt Microsoft mit dem «System Center» künftig eine umfassende Lösung für das Applikations- und Systemmanagement von Unternehmen jeglicher Grösse, mit der die TCO der Windows-Plattform reduziert werden können. Auf der Basis der einheitlichen Verwaltungsinfrastruktur von Windows und dem System Definition Model bietet Microsoft System Center Szenarien für die unternehmensweite Verwaltung von Desktops, Laptops, PDAs (Personal Digital Assistants), Applikationen und Servern.
Microsoft System Center wird zuerst als Werkzeug-Suite lanciert, die den Microsoft Operations Manager 2004 (MOM 2004) – die nächste Version einer umfassenden Verwaltungslösung für Windows-Server und Applikationen – und den Systems Management Server 2003 enthält. In Zukunft wird sich diese Suite zu einer integrierten Lösung entwickeln, die alle Aspekte der Dynamic Systems Initiative sowie der neuen SDM-Architektur umfasst.
MOM 2004 erweitert die bestehende MOM-Lösung wesentlich. Einerseits kann neu die Implementierungs- und Konfigurationszeit von MOM stark reduziert werden. Anderseits sind zusätzliche neue Funktionen enthalten. Dazu zählen automatische Alarmierungsfunktionen, Statusüberwachung, Ansichten der Systemtopologie, eine intuitive, aufgabenorientierte Bedienungskonsole und umfassende Reportingfunktionen.
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