Auf dem jährlichen Management Summit in Las Vegas hat Microsoft seine zukünftige Strategie für das Management von Rechenzentren präsentiert. Die Dynamic Systems Initiative soll nach Angaben des Softwarekonzerns selbst umfassenden kostengünstige Lösungen für das Management von Windows-Umgebungen innerhalb eines Unternehmens schaffen. Das Unternehmen folgt mit der Initiative seinen Konkurrenten wie IBM, Sun, BMC oder Hewlett-Packard, die ebenfalls Produkte und Services für Rechenzentren anbieten.
Langfristig soll Microsoft System Center zu einer vollständigen Management-Lösung für das Konfigurations- und Applications-Management, die Abstimmung von IT-Prozessen, Trend-Analyse, Reporting und Bedarfsplanung anwachsen. Die gemeinsame Software-Architektur beruht auf dem Tool "System Definition Model", das die Bedürfnisse der Anwendungen identifiziert und die automatische Zuteilung von Ressourcen ermöglicht. Als erste Produkte der neuen Initiative plant der Softwarekonzern den Microsoft Operations Manager 2004 (MOM 2004) und den Systems Management Server 2003.
MOM 2004 verfügt über eine neue Konsole, die Alarme anzeigt und eine Kontext-sensitive Diagnose erlaubt. Das System kann bei Problemen je nach Einstellung den Administrator alarmieren oder selbst voreingestellte Maßnahmen setzen. Die Reporting-Funktion ermöglicht Performance-Messungen sowie Trend-Analysen direkt von der Konsole aus. Laut Microsoft bietet MOM 2004 eine Reihe von Konfigurationen und Automatisationsmöglichkeiten, die vor allem die benötigte Zeit für die Inbetriebnahme abkürzen sollen. Für den direkten Einstieg in die Monitoring- und Analyse-Funktionen kommt MOM 2004 mit fertigen "Management Packs" auf den Markt.*(
pte)