Sun Microsystems stellt neue Kooperation mit der Deutschen Post vor
Auf der CeBIT 2003 kündigen Sun Microsystems und die Deutsche Post eine erweiterte Zusammenarbeit an. Die Deutsche Post bindet ihre PC-Frankiersoftware STAMPIT in die Büro-Komplettsoftware Sun StarOffice für Windows ein. Anwender, die mit der künftigen Version 6.1 von StarOffice arbeiten, können auf diese Weise mit Textverarbeitungssoftware und Tabellenkalkulationssoftware gültige digitale Briefmarken in das Adressfeld ihrer Briefe drucken. Der Weg zur Post und das Frankieren der Briefe entfallen somit.
„Die Zusammenarbeit mit Sun Microsystems ist für uns von strategischer Bedeutung“, erklärt Bernd Meyer, bei der Deutschen Post verantwortlich für STAMPIT. „Die PC-Frankierung ist damit bei unseren Kunden problemlos möglich. Der Postausgang kann somit rationell und kostengünstig frankiert werden.“
Die PC-Frankierung der Deutschen Post eignet sich in erster Linie für kleine und mittlere Unternehmen. Die Post wird einfach und bequem übers Internet frankiert. Das Porto wird vorher am Postage Point, dem virtuellen Briefmarkenschalter im Internet, gekauft und per Lastschrift gezahlt. Die Backendsysteme für den STAMPIT-Service bei der Deutschen Post laufen bereits seit Beginn auf Sun Technologie.
Die Deutsche Post realisiert in enger Zusammenarbeit mit der StarOffice Entwicklung die nahtlose Integration von STAMPIT mit StarOffice für Windows. StarOffice ist unter Windows, Solaris und Linux lauffähig und bietet Kunden eine wirtschaftliche Alternative zu herkömmlicher Bürosoftware, die in der Regel hohen Lizenzgebühren und restriktiver Lizenzpolitik unterliegt. So sparen Verbraucher mit StarOffice oft 75 Prozent und mehr an Lizenzkosten.
StarOffice ist zum empfohlenen Preis von 89,95 Euro über den Buch- und Softwarefachhandel erhältlich. Für Unternehmenskunden ist der Preis abhängig von der Nutzerzahl gestaffelt. Organisationen aus dem Bereich Forschung und Lehre erhalten die Software gratis - zu zahlen sind lediglich die Kosten für den Datenträger.
StarOffice ist zum Erstellen von Textdokumenten, Tabellen, Zeichnungen und Präsentationen in 10 Sprachen konzipiert. Zudem ist die Software kompatibel zu einer Vielzahl an Dokumentformaten, die dem Nutzer problemlosen Daten- und Dokumentaustausch ermöglichen, darunter aktuelle Microsoft Office-Formate. StarOffice setzt konsequent auf offene Standards und führt erstmals ein einheitliches Dokumentformat auf Basis der Extensible Markup Language (XML) ein. Zur CeBIT 2003 zeigt Sun Microsystems erstmals eine Betaversion des künftigen StarOffice 6.1. Diese neueste Generation der Software ist ab dem 3. Quartal dieses Jahres verfügbar.
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