Der US-Computerriese IBM hat einen weitreichenden Outsourcing-Vertrag angekündigt. Wie das Unternehmen heute, Dienstag mitteilte, wird der größte Teil der Herstellung von Intel-Servern an die Sanmina-SCI ausgelagert. Der auf drei Jahre getroffene Liefervertrag hat ein Volumen von 3,6 Mrd. Dollar. IBM wird innerhalb der Vertragsausweitung einen "deutlichen Anteil" seiner Low- und Mid-Range Server Produktion sowie bestimmter Workstations und die Konfiguration von Notebooks künftig von Sanmina produzieren lassen. Sanmina-SCI wird die Fabriken von IBM in Mexico und Schottland übernehmen. Weitere finanzielle Details wurden einbehalten.
Die meisten Laptops und die Intel-Server für asiatische Kunden würden weiterhin im IBM-Werk in Shenzen (China) gebaut. Der Auftragsfertiger Sanmina, der bereits einige PCs für IBM herstellt, wird dabei 1.060 IBM-Mitarbeiter in Guadalajara (Mexiko), Greenock (Schottland) und dem Research-Triangle-Park (North Carolina) aufnehmen. Darüber hinaus hat IBM mit Solectron einen Vertrag über 120 Mio. Dollar unterzeichnet. Im Rahmen dieser ebenfalls auf drei Jahre angelegten Vereinbarung wird Solectron das Computer- und Ausrüstungs-Center im Research-Triangle-Park mit 250 Mitarbeitern übernehmen.*(
pte)
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