Die Krise in der IT-Industrie macht auch vor der größten Leitmesse nicht halt. Wie der Veranstalter, die Deutsche Messe AG, heute Montag mitteilte, werden bei der kommenden CeBIT 2003 deutlich weniger Aussteller im Katalog aufgeführt sein als in den vergangenen Jahren. Während in diesem Jahr noch rund 8.000 Unternehmen auf der Messe vertreten waren, so haben sich für die CeBIT 2003 bisher 7.074 Aussteller angemeldet. Mit dem Rückgang der Aussteller geht auch eine Verringerung der Präsentationsfläche um neun Prozent einher. "Im Vergleich zu anderen ITK-Messen besonders in Deutschland sind wir aber immer noch sehr gut"; erklärte CeBIT-Pressesprecherin Gabriele Dörries gegenüber pressetext.austria.
Inzwischen hat die Deutsche Messe auch die Aussteller-Zahlen für die CeBIT 2002 nochmals nach unten revidieren müssen. "Viele der Mitaussteller konnten die dafür fällige Gebühr von rund 700 Euro nicht mehr bezahlen, weswegen wir sie aus der Statistik rausnehmen mussten", so Dörries. Von den ursprünglich angegeben 7.962 Unternehmen hätten rund 700 ihre Nennung im Katalog nicht bezahlt. "Das kommt immer wieder vor, in diesem Ausmaß ist das aber sehr ungewöhnlich."
Schwerpunkt für das kommende Jahr seien wieder mobile Lösungen und UMTS. Besonders von dem Mobilfunkstandard der dritten Generation erwarte sich die Branche einen Aufschwung. Zusätzliches Augenmerk soll auf die weitere Verschmelzung der unterschiedlichen Technologien wie Digitalfotografie und Telekommunikation gelegt werden. Daneben sind IT-Sicherheit und Breitbandkommunikation prominent vertreten. Die CeBIT 2003 wird vom 12. bis zum 19. März 2003 stattfinden.*(
pte)
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