Eltern mit Kindern unter 18 Jahren können dem Internet mehr abgewinnen als kinderlose Paare oder Eltern, deren Kinder bereits erwachsen sind. Die Kids motivieren ihre Eltern dazu, sich mit dem Web zu beschäftigen. Eine Mehrheit hat dadurch eine positivere Einstellung zur Welt des Internets und nutzt auch die Möglichkeiten öfter. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Parents Online" der Internet-Forschungsinitiative Pew Internet & American Life, die auf einer Umfrage unter 1.677 US-Amerikanern beruht. Demnach geben Kinder ihre Web-Kenntnisse an die Eltern weiter. Diese sind wiederum sehr darauf bedacht, dass ihr Nachwuchs lernt, wie man sich online zurecht findet.
70 Prozent aller Erwachsenen mit Kindern unter 18 Jahren haben einen Online-Zugang zu Hause, verglichen mit nur 53 Prozent der übrigen Personen. Elternpaare (71 Prozent) sind internet-affiner als alleinerziehende Eltern (58 Prozent). Je jünger die Kids sind desto eher wenden sich die Eltern dem Web zu. 61 Prozent sind der Meinung, das Internet habe die Kommunikation mit Freunden positiv beeinflusst. 26 Prozent gaben sogar an, das Web habe die Art und Weise, mit ihren Kindern umzugehen, verbessert.
Dem Internet wird auch zugestanden, das Leben allgemein zu erleichtern, etwa in der Wochenendplanung oder beim Einkauf. Eltern minderjähriger Kinder benutzen auch öfter Online-Jobbörsen und Online-Banking. Obwohl mehr Eltern mit Kindern unter 18 Jahren Zugänge zum Web haben, verbringen sie durchschnittlich weniger Zeit im Internet (81 Minuten) als ihre kinderlosen Pendants (94 Minuten).*(
pte)
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