Die weltweite Anzahl der E-Mails wird sich bis 2006 verdoppeln. Dies geht aus einer heute, Donnerstag, veröffentlichte IDC-Studie hervor. Auch in den nächsten Jahren sollen Spams, automatisierte Newsletter und E-Mail-Benachrichtigungen weiter anwachsen. Zurzeit wird der tägliche E-Mail-Verkehr von IDC mit rund 30 Mrd. beziffert. Bis 2006 gehen die Marktforscher von einer Verdopplung auf rund 60 Mrd. E-Mails täglich aus. Mehr als die Hälfte der Nachrichten werden sich auf den person-to-person Verkehr beziehen. Laut IDC werden damit auch Filterprogramme an Bedeutung gewinnen.
"Um zu sichern, dass E-Mails auch weiterhin ein attraktives Service für Nutzer darstellen, muss sichergestellt werden, dass Benutzer immer mehr Möglichkeiten nutzen können, um an ihre Mails zu kommen. Ob das über den Desktop erfolgt oder eben über Mobiltelefon oder Wireless-Technologien", sagt Markt Levitt, Vizepräsident von IDC. In Zukunft wird es demnach immer wichtiger werden schnell festzustellen, ob es sich um wichtige oder unwichtige Nachrichten handelt. Dabei soll der Großteil der elektronischen Mitteilungen auch in den nächsten Jahren über Webbrowser abgerufen werden.
Der IDC-Report gibt Auskunft darüber, welchen Stellenwert E-Mail-Kommunikation im beruflichen und persönlichen Alltag hat. Die Studie versucht eine zehnjährige Perspektive zu beschreiben und unterscheidet zwischen Benutzertyp, Zugriffsmethode und gesendeten Mails nach Größe und Typ. Sie beinhaltet vor allem Informationen für Nordamerika, Westeuropa, Asien und den Pazifischen Raum.*(
pte)
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