Auf der derzeit in London stattfindenden Spielemesse ECTS hat ATI den Mobility Radeon 9000 Notebook-Grafikchip angekündigt. Die DirectX-8.1-kompatible Vertex- und Pixel-Shader-Technologie soll durch erhöhte Grafikleistung und –qualität eine volle Unterstützung von 3D-Spielen gewährleisten. Wie ATI in einer Aussendung bekanntgab, wird der Grafikchip ab September 2002 an Notebookhersteller ausgeliefert werden.
Der Mobility Radeon 9000 ist niedriger getaktet als sein Desktop-Pendant und unterstützt die Version 3.0 der ATI-Stromspartechnik Powerplay. Der Chip ist mit 32 MB DDR-SDRAM (64 Bit) oder 64 MB DDR-SDRAM (128 Bit) erhältlich, kann aber auch externen Speicher nutzen. Die integrierte Skalierung der Grafik- und Displayauflösung soll mit Hilfe eines speziellen Filters für ein schärferes und sauber skaliertes Bild sorgen, ATI macht auf diese Weise die spezielle Elektronik in Displays überflüssig. ATI ZOOM ermöglicht schnelles und einfaches Umschalten zwischen Bildschirmauflösungen. Eine spezielle Bildmodulation sorgt für klareren Text und 2D-Grafiken, nach Aussagen des Herstellers sollen 18-Zoll-Displays von der Farbdarstellung her wie 24-bit-panels wirken.
Dank der PIN-Kompatibilität zu den unmittelbaren Vorgängern kann der Chip leicht in bestehende Designs integriert werden. HP und Medion zählen zu den ersten Unternehmen, die Notebooks mit dem Mobility Radeon 9000 ausstatten. Der Microstar-Notebook-PC von Medion soll in Kürze im Handel erhältlich sein, der Compaq Presario 2800 von HP wird ab September mit dem Grafikchip ausgeliefert.*(
pte)
Links zum Thema: