Mit einer alten Dreamcast-Spielkonsole haben zwei Hacker auf dem Black Hat Security Briefing in Las Vegas demonstriert, wie man ein Unternehmensnetzwerk knackt. Wie der US-Dienst SecurityFocus berichtet, nutzten Aaron Higbee von Foundstone und Chris Davis von RedSiren Technologies dazu den Umstand, dass viele Unternehmensnetzwerke sich ausschließlich auf ihre Firewall verlassen und intern nicht gesichert sind. Einmal unbemerkt an einen lokalen LAN-Anschluss angehängt, sucht sich das Gerät von dort einen Weg durch die Firewall. Ein Angreifer erhält damit einen geschützten Zugang zum lokalen LAN.
Die beiden Hacker rüsteten eine Dreamcast-Konsole mit eigener Linux-Software für ihre neue Rolle als Wanze aus. Die Wahl fiel auf die Dreamcast, weil die kleine Konsole über einen Ethernet-Anschluss verfügt und seit der Einstellung der Produktion in den USA für bereits weniger als 100 Dollar zu haben ist. Im Gegensatz zu einem Notebook ein verschmerzbarer Verlust, sollte das Gerät entdeckt werden.
Higbee und Davis entwickelten die Idee, nachdem sie öfters einen unkontrollierten Zugang zu Unternehmensnetzwerken erhalten hatten. Higbee und Davis wollen die Software im kommenden Monat auf ihrer Webpage veröffentlichen.*(
pte)
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