Nokia und IBM wollen gemeinsam eine Lösung für den Versand von digitalem Content auf Handys entwickeln. Die Applikation für Telekomanbietern soll die gesamte Palette an Funktionen für Content-Management, Versand und Urheberrechtsschutz beinhalten. Zusätzlich wird IBM unter der Vereinbarung den Content Delivery Server von Nokia vermarkten.
Die angepeilte Lösung wird auf dem Content Delivery Server von Nokia mit dem IBMs Digital Media Factory Framwork basieren. Damit erhalten Mobilfunkgesellschaften die Möglichkeit, Content-Services wie Java-basierte Spiele, polyphone Klingeltöne, digitale Bilder, Grafiken, Screensaver oder Icons über ihre Netze anzubieten. Für die Benutzer ist mit dem Digital Media for Mobile Devices (DM Mobile) genannten Service eine Vorschaufunktion mit der Möglichkeit zum nahtlos anschließenden Download geplant. Die Lösung soll später für anspruchsvollere Content-Typen wie Musik oder Video erweitert werden.
"Sowohl Nokia als auch IBM arbeiten an der Übernahme einer offenen Digital-Right-Management-Technologie, die eine Vielzahl von Services in unterschiedlichen Netzwerken und mit verschiedensten mobilen Geräten ermöglicht", erklärte Pertti Korhonen, Vice President bei Nokia für Mobile Software. Die beiden Unternehmen sind aktive Mitglieder der Open Mobile Allianz (OMA). Die Organisation will die Verbreitung von offenen Standards für die Mobilfunk-Industrie durchsetzen und verfügt bereits über rund 200 Mitglieder. Gleichzeitig will die OMA sicherstellen, dass die Services und die Geräte unterschiedlicher Anbieter kompatibel sind. (pte)
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