Ferngespräche teurer - Ortsgespräche billiger
Privathaushalte mussten im Juni für Telekommunikationsdienste insgesamt tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr - obwohl die Preise für Ortsgespräche und Mobilfunk rückläufig waren.
Im Vorjahresvergleich sind die Preise für Telekommunikationdienstleistungen im Juni in Deutschland erneut im Vorjahresvergleich gestiegen, nachdem im Mai die Preise erstmals seit knapp sechs Jahren für Telekommunikation angezogen hatten. Private Haushalte hätten gegenüber Juni vergangenen Jahres 0,6 Prozent mehr für Telekommunikationsdienstleistungen zahlen müssen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Gegenüber Mai blieb der Index für diese Preise unverändert. Damals hatten die Preise ebenfalls 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres gelegen.
Telefondienstleistungen im Festnetz verteuerten sich im Juni den Angaben zufolge um 1,5 Prozent zum Vorjahr. Dabei hätten die Preise für Anschluss- und Grundgebühren binnen Jahresfrist 4,7 Prozent zugelegt. Ferngespräche im Inland hätten sich um 1,4 Prozent verteuert, Gespräche ins Ausland um 1,6 Prozent. Rückläufig waren die Preise für Ortsgespräche, die 2,7 Prozent nachließen. Das Mobiltelefonieren vergünstigte sich um 1,9 Prozent gegenüber Juni 2001. Etwas mehr mussten die Verbraucher für das Surfen im Internet bezahlen. Für die Internet-Nutzung mussten Konsumenten 0,3 Prozent mehr ausgeben als ein Jahr zuvor. (ftd)
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