Die Mobilfunkanbieter haben ihre Preise nach Einführung des Euro teilweise deutlich angehoben. Zu diesem Ergebnis kommt das Telekommunikationsmagazin "connect" http://www.connect.de in seiner Juliausgabe nach einem Kostenvergleich, berichtet der Nachrichtendienst ddp heute, Mittwoch. Beispielsweise koste ein Anrufe ins Fremdnetz im E-Plus-Tarif Professional S nicht mehr 31 Cent, sondern 45 Cent. Das entspricht einer Preiserhöhung von 45 Prozent.
Nach dem Vergleich von O2, E-Plus, Quam, T-Mobile und Vodafone telefonieren Nutzer mit rund 30 Gesprächsminuten im Monat am günstigsten mit der Guthabenkarte Classic Option Loop von O2. Für Kunden mit 100 Gesprächsminuten im Monat ist Time & More 120 von E-Plus zu empfehlen. Durchschnittliche Vieltelefonierer mit 270 Minuten monatlich sind mit dem Professional XL-Tarif von E-Plus gut bedient.
Nach T-Mobile und Vodafone haben auch E-Plus und 02 neue Tarife präsentiert. E-Plus kassiert nach "connect"-Angaben ähnlich wie die D-Netz-Anbieter für Telefonate in Fremdnetze deutlich mehr: Statt bislang 20 Cent im Privat-Tarif werden neuerdings 39 Cent fällig. Auch der bislang mit acht Cent beziehungsweise 16 Cent günstige SMS-Versand kostet jetzt einheitlich 19 Cent. Darüber hinaus hat E-Plus in den Tarifen Professional S und M den kundenfreundlichen Sekundentakt für die Abrechnung abgeschafft.
Beim Münchner Anbieter O2 sind Neukunden von Preissteigerungen betroffen. So kosten Gespräche ins Festnetz in den Tarifen Genion und Genion Profi statt bisher 15 Cent nun 19 Cent. Für Telefonate in Fremdnetze zahlt man in der Nebenzeit statt 20 Cent neuerdings in allen Tarifen 29 Cent. Die O2-Tarife gelten ab 1. Juli für alle Neukunden, nur Bestandskunden können noch zu den alten Tarifen telefonieren. (pte)
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