Die Deutsche Telekom muss ihren Wettbewerbern künftig (Schmalband) Internet-Verbindungen zu einem pauschalen Tarif (Flatrate) anbieten. Die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (Reg TP) teilte heute, Mittwoch, mit, dass alternativen Anbietern im Schmalband-Bereich (ISDN/Modem) eine so genannte Vorleistungs-Flatrate zur Verfügung gestellt werden muss. Die Höhe des Entgelts werde in einem gesonderten Verfahren festgelegt, berichtete die Nachrichtenagentur ddp.
Die Telekom verlangte bisher für einen primären Multiplexanschluss mit 30 Leitungen à 64 kBit/s rund 2.450 Euro pro Monat. Im Rahmen der Flatrate für den schmalbandigen Internet-Verkehr hielt der Regulierer eine Anschaltung an 475 Punkten für angemessen. Damit sei ein chancengleicher Wettbewerb zur Telekom möglich. Das bisherige Angebot erforderte allerdings die Anbindung von insgesamt 1.622 Orts-Vermittlungsstellen. Zur Begründung der Vorleistungs-Flatrate hieß es, die interne Kostenkalkulation der Telekom basiere selbst auf dem entsprechenden Modell. Die Regulierungsbehörde erwartet jetzt, dass die Telekom innerhalb von sechs Wochen einen Antrag über die Entgelthöhe einreichen wird.
www.telekom.de
www.regtp.de