Der angeschlagene Kabelnetzbetreiber Ish ist nach einem Medienbericht nur knapp an einer Insolvenz vorbeigeschlittert. Hilfe soll von der Telekom und dem Land Nordrhein-Westfalen gekommen sein.
In letzter Minute habe sich das Unternehmen mit seinen Geldgebern auf einen Rettungsplan geeinigt, schrieb die "Süddeutsche Zeitung". Unterstützung habe dabei auch die nordrhein-westfälische Landesregierung geleistet. Unternehmen und Landesregierung wollten zu dem Bericht am Mittwoch keine Stellung nehmen.
Es sei bekannt, dass Ish seine Strategie überarbeite und den Netzausbau in Nordrhein-Westfalen verlangsamen werde, sagte Pressesprecherin Eva Krüger. Sie räumte ein, dass es Fehler gegeben habe. So versorgt Ish nur etwa 1,4 Millionen der 4,2 Millionen NRW-Kabelhaushalte mit einem direkten Anschluss. "Wir sind für Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft und Anbietern wie Telecolumbus bereit", sagte die Sprecherin.
Quelle: ftd.de