IBM und Intel starten europaweit angelegtes Programm für drahtlose Lösungen
IBM und Intel starten eine gemeinsame Initiative, die die Entwicklung von drahtlosen Anwendungen und Services beschleunigen soll. Mit Hilfe des europaweit angelegten Programms sollen Unternehmen ihre Investitionen in Wireless e-business zügig amortisieren können.
Die Initiative erweitert die bestehende Zusammenarbeit von IBM und Intel. Sie stellt Entwicklern von Hard- und Software für drahtlose Umgebungen auf offenen Standards basierende Lösungen zur Verfügung. Die Initiative nutzt die Kapazitäten des Mobile e-business Partner Innovation Centre (MPIC) von IBM in Helsinki sowie das Wireless Competence Center von Intel in Stockholm. Unabhängige Software-Hersteller können im Rahmen des Programms leistungsfähige mobile Anwendungen entwickeln, vermarkten und einsetzen. Sie lassen sich in die WebSphere Plattform von IBM sowie in Architekturen von Intel integrieren. Beide Unternehmen wählen die Teilnehmer des Programms gemeinsam aus. IBM und Intel wollen vor allem innovative Entwickler von drahtlosen Applikationen für Endanwender und Unternehmen ansprechen. Ziel ist es, die Qualität und Leistungsfähigkeit der Anwendungen gemeinsam weiterzuentwickeln.
"Für die weitreichende Verbreitung von Wireless e-business im Unternehmen müssen neue Datendienste schnell und zuverlässig eingeführt werden", sagt Guido Bartels, Director of Wireless e-business bei IBM EMEA. "Die Zusammenarbeit von IBM und Intel wird die Integration von Anwendungen beschleunigen. Software-Entwickler können so sicherstellen, dass sich ihre Applikationen schnell und kostengünstig in bestehende Netzwerk-Infrastruktur einfügen lassen. "Um das Wachstum des drahtlosen Internet voranzutreiben, brauche die Branche laut Stacy Smith, Vice President und General Mangager bei Intel EMEA, "offene Standards und Plattformen, die diese Bezeichnung verdienen." Dies sei der Schlüssel, um mobilen Anwendern interessante Inhalte zur Verfügung zu stellen. Die gemeinsame Entwicklung von Geräten und Anwendungen schöpfe die Möglichkeiten fortschrittlicher Datennetze voll aus und stelle Komplettlösungen zur Verfügung.
Die WebSphere Everyplace Embedded Software von IBM sowie die Intel PCA lassen sich für Pilotprojekte nutzen und vereinfachen dadurch die Anwendungsentwicklung. Intels PCA ist eine offene Architektur, die auf Basis führender Betriebssysteme und weltweiter Standards drahtlose Systeme einfach integriert und erweitert. Die Architektur besteht aus austauschbaren Hard- und Software-Modulen. Anbieter von drahtlosen Hard- und Software-Lösungen können so ein breites Spektrum drahtloser Angebote bereitstellen - über verschiedene Standards, Technologiegenerationen und Regionen hinweg. Die am Programm beteiligten Software-Hersteller erhalten zudem Zugang zu IBM Hard- und Software sowie zu diversen Leistungen von IBM Global Services.
IBM WebSphere ist eine Infrastruktur-Software, auch als Middleware bezeichnet, mit der Geschaeftsanwendungen entwickelt, integriert und zur Verfügung gestellt werden. Per Internet lassen sich so hohe Transaktionsvolumina übertragen. WebSphere Everyplace Access und der preisgekrönte WebSphere Studio Device Developer fussen auf offenen Standards wie J2ME, J2EE, OSGi, XML, SOAP sowie neuen Web Services Standards. Unternehmen können damit e-business Anwendungen auch auf mobilen Endgeraeten nutzen. Sie beinhalten zudem Entwicklungswerkzeuge für mobile Applikationen, die Entwicklungsrisiken verringern und die Zeit bis zur Marktreife verkürzen.
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