Intel erweitert Forschung und Entwicklung in Europa
Die Intel Corporation hat eine Vereinbarung mit der Politecnica de Catalunya (UPC) in Barcelona (Spanien) getroffen zur Erforschung und Entwicklung von Mikroprozessoren. Das gab das Unternehmen heute auf seiner derzeit in München stattfindenden Entwicklerkonferenz bekannt. Im Rahmen der Vereinbarung wird die UPC noch dieses Jahr ein Forschungszentrum mit der Bezeichnung Intel Labs Barcelona (ILB) eröffnen.
Die Forscher von Intel werden mit denen des international anerkannten Computer Architecture Department der UPC bei fortschrittlichen Mikroprozessortechnolo*gien für zukünftige Intel® Itanium® Prozessoren und Intel® Pentium® Prozessoren zusammenarbeiten. Forschung und Entwicklung werden sich auf steigende Prozessorleistung, geringeren Stromverbrauch und längere Akkulebensdauer konzentrieren. Das Zentrum wird von drei Professoren des UPC geleitet.
„Die Verbindungen mit führenden internationalen Universitäten ermöglicht Intel bahnbrechende Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf der ganzen Welt, und wir erhalten weltweiten Zugriff auf Spitzenforscher“, sagte Pat Gelsinger, Intel Chief Technology Officer während der Intel Entwicklerkonferenz IDF. „Die UPC ver*fügt über hochtalentierte Forscher, die in ihren Bereichen absolute Experten sind und Rekorde bei ihren Mikroarchitektur-Forschungen erzielt haben“, sagte Gelsinger.
Die Universitat Politècnica de Catalunya ist eine der größten technischen Univer*sitäten in Spanien mit ungefähr 30.000 Studenten. Ihr spezielles Computer Archi*tecture Department konzentriert sich auf Computer- und Telekommunikations*technik und führt Forschung in Bereichen vom VLSI Systems Design (integrierte Schaltkreise mit über 100.000 Bauteilen) über die Prozessor-Mikroarchitektur bis hin zur Codegenerierung durch.
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