Intel kündigte heute auf seiner Entwicklerkonferenz, dem Intel Developer Forum (IDF), neue Wireless LAN-Produkte an: Ab Ende Juni diesen Jahres ermöglicht Intel PRO/Wireless 2000 LAN ein Upgrade von 802.11b auf 802.11a. Außerdem arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung eines Dualband-WLAN-Chipsatzes.
Der Access Point unterstützt 802.11b-Clients und bietet die Möglichkeit eines Upgrades auf 802.11a. Der Intel PRO/Wireless 2000 Access Point wird ab Ende Juni europaweit erhältlich sein. Mit der Nutzung eines Dualband-Access-Points können Unternehmen ihre Wi-Fi-Geräte (IEEE 802.11b) weiter verwenden, die Übertragungsraten von bis zu 11 MBit/s unterstützen. Parallel ist der Umstieg auf Wi-Fi5-Netze (IEEE 802.11a) möglich, die Datenübertragungsraten bis zu 54 MBit/s sowie höhere Kapazitäten und ein Spektrum mit geringerer Störanfälligkeit bieten.
Neben der reinen 802.11a-Version wird die Basisstation Intel PRO/ Wireless 5000 LAN auch in anderen Ausführungen erhältlich sein: Als 802.11a-Version, die ein nachträgliches Upgrade zur Unterstützung von 802.11b ermöglicht, und eine Ausführung, die bereits ab Werk sowohl 802.11a als auch 802.11b unterstützt.
Neben der fast fünfmal höheren Übertragungsrate arbeiten die 802.11a-Produkte im 5,2 GHz-Frequenzbereich, in dem seltener Störungen oder Beeinflussungen durch andere Geräte auftreten. Darüber hinaus nutzen 802.11a-basierte Produkte acht nicht-überlappende Kanäle im Gegensatz zu nur dreien bei 802.11b. - damit steht Nutzern eine Bandbreite von insgesamt 432 MBit/s an einem Standort zur Verfügung im Gegensatz zu 33 MBit/s.
Ein Dualband Wireless-LAN-Chipsatz, der als Wi-Fi- und Wi-Fi5-Client arbeitet, soll im Laufe des Jahres verfügbar sein. Er entspricht sowohl dem 802.11b- als auch dem 802.11a-Standard. Damit werden die neuesten Sicherheitsstandards für Wireless-LANs unterstützt und laut Hersteller höhere Datenübertragungsraten und Reichweiten erreicht. Außerdem soll der Chipsatz die direkte Integration von Wireless-LAN-Lösungen in Desktop-Rechner und Notebooks beschleunigen.
Quelle: internet.com