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Europäische Unternehmen bereiten sich auf wirtschaftlichen Aufschwung vor
Das Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) und Microsoft Europe, Middle East and Africa (EMEA) haben heute die neuesten Ergebnisse einer jährlich durchgeführten Studie zum europäischen IT-Markt vorgestellt. Die Ergebnisse belegen, dass sich europäische Unternehmen derzeit auf einen wirtschaftlichen Aufschwung vorbereiten und bereits heute strategische IT-Investitionen tätigen, die für eine erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb von morgen sorgen.
Die Studie wurde in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien durchgeführt. Befragt wurden 550 Entscheidungstgräger – Chief Executive Officers (CEOs), Chief Financial Officers (CFOs), Chief Information Officers (CIOs), Senior Sales und Senior Marketing Manager – aus Unternehmen aus verschiedenen vertikalen Branchen mit mindestens 500 Mitarbeitern (52 Prozent der befragten Unternehmen hatten mehr als 1.000 Mitarbeiter). Im Mittelpunkt der Befragung standen wichtige geschäftliche Themen, mit denen europäische Unternehmen konfrontiert sind. Das Ziel der Studie bestand darin aufzuzeigen, wie sich die Prioritätensetzung im Technologiebereich bei den Unternehmen in den letzten zwölf Monaten gewandelt hat.
Insgesamt 82 Prozent der Unternehmen bestätigten, dass sie ihre IT-Ausgaben momentan auf gleichem Niveau aufrechterhalten oder erhöhen. 43 Prozent gaben an, im IT-Bereich mehr Geld ausgeben zu wollen als vor einem Jahr. Die am häufigsten genannten Gründe für IT-Investitionen sind die Steigerung der Effizienz im Unternehmen und die Optimierung von Prozessen. 59 Prozent der Unternehmen gaben dabei an, diese Verbesserungen in erster Linie durch "Collaboration-Lösung", das heißt Lösungen für die bessere Zusammenarbeit von Mitarbeitern, und "Lösungen zur Integration bestehender Infrastrukturen" erreichen zu wollen.
Analog zum derzeitigen wirtschaftlichen Klima sagten 41 Prozent der befragten Unternehmen, dass ein schneller Investitionsausgleich (Rapid Return on Investment) heutzutage entscheidend ist für Investitionsentscheidungen im IT-Bereich. Entsprechend hierzu zeigt die Studie, dass die Unternehmensleiter durch ihre IT-Ausgaben größere Vorteile in Bereichen erzielen, die sich unmittelbar auf das Gesamtergebnis der Betriebe auswirken. Die Anzahl der Befragten, die antworteten, dass ihr Unternehmen durch Internet-Technologien und Software einen besseren Kundenservice sowie größere Marktanteile, Umsätze und Profitabilität erreichen konnte, stieg für jeden dieser Bereiche jährlich um einen Faktor zwischen 1,7 und 2,8.
Entscheidende Wachstumsfaktoren:
Als wichtigste Wachstumsfaktoren wurden in diesem Jahr die Konjunktur und das wirtschaftliche Gesamtumfeld genannt, wobei 52 Prozent der befragten Unternehmen von einer Verbesserung des Wirtschaftsklimas innerhalb der nächsten zwölf Monate ausgehen. 87 Prozent – und damit 10 Prozent mehr als bei der Umfrage im Jahr 2001 – sehen zudem die Informationstechnologien immer noch als einen zentralen Impulsgeber für das Wachstum an. Fast ein Viertel der Befragten, die größte zusammenhängende Gruppe innerhalb der Umfrage, erwartet, dass "Technologie" in den nächsten zwei Jahren wieder auf den ersten Platz der wichtigsten Wachstumsfaktoren vorrücken und "Wirtschaft" auf den zweiten Platz verdrängen wird.
Richard Robinson, Consulting Director von IDC, bemerkt: "Auch wenn der Entschluss, den Unternehmenswert zu maximieren und sich auf das Endresultat zu konzentrieren, im derzeitigen wirtschaftlichen Klima von höchster Wichtigkeit ist, muss man doch in Erinnerung behalten, dass eine Vergrößerung der Marktanteile noch nie einzig und allein durch Kostensenkungen erreicht wurde. Die Studie zeigt, dass Informationstechnologien mittlerweile als Hilfsmittel betrachtet werden, mit denen man Unternehmensziele realisieren kann, und nicht mehr an und für sich schon Ziele darstellen. Die Kriterien für IT-Investitionen sind heute weitaus strategischer als vor ein paar Jahren. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzt."
Integration als Schlüssel zum Erfolg:
Integrations- und Collaboration-Lösungen – die beiden technologischen Bereiche, in die die Umfrageteilnehmer an erster Stelle investieren möchten – bieten Unternehmen eine Reihe entscheidender Vorteile. Insgesamt gesehen steigern sie die Geschäftsagilität und verbessern die Kommunikation zwischen Kunden, Lieferanten, Partnern und Mitarbeitern. Simon Witts, Vice President Sales & Marketing von Microsoft EMEA, erklärt: "Die Leiter der europäischen Unternehmen haben erkannt, dass Internet-Technologien und Software sich in konkreten Vorteilen und Ergebnissen auszahlen. Bei IT-Investitionen gehen sie strategischer als früher vor und schöpfen die Möglichkeiten bereits vorhandener Lösungen besser aus. Die Unternehmen automatisieren Kernprozesse, indem sie ihre unterschiedlichen Systeme nahtlos integrieren und über Standards wie XML miteinander kommunizieren lassen. Auf diese Weise können sie ihr gesamtes geschäftliches Potenzial realisieren, wenn sich die Wirtschaft erholt."
Unter allen untersuchten Ländern ist Deutschland am meisten vom negativen wirtschaftlichen Klima betroffen. 47 Prozent der befragten Firmen gaben an, dass sich der Rückgang auf ihre Organisation ausgewirkt hat. Gleichzeitig herrscht in Deutschland der größte Optimismus hinsichtlich der erwarteten Wiederbelebung. 66 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sich das Wirtschaftsklima in den nächsten zwölf Monaten verbessert. Als größte Vorteile ihrer IT-Investitionen nannten 73 Prozent der deutschen Firmen optimierte Geschäftsprozesse und höhere Produktivität. In Deutschland ist "Sicherheit" der Hauptgrund dafür, dass die Firmen derzeit von einer Implementierung weiterer mobiler Lösungen absehen. 46 Prozent der Unternehmen gaben bei der Befragung diese Antwort.
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