Der Schnäppchen-Anbieter
BestBuy hat seine Wireless LANs (WLAN) in 492 Fillialen abgeschaltet. Grund dafür sei, ein anonymer Hacker wäre nach eigenen Angaben in eines der Netze eingedrungen und hätte die Kreditkartennummer eines Kunden abgegriffen. In den Best-Buy-Läden waren die elektronischen Kassen über WLANs nach dem Wi-Fi-Standard 802.11b vernetzt. Nach Auskunft der Firmensprecherin werden die Netze zur Zeit geprüft. Wann die Kassen wieder online geschaltet werden, ist noch nicht bekannt.
Nach Berichten von Computerworld sind auch andere Ladenketten betroffen. Demnach untersuchten die Sicherheitsexperten von D-fensive Networks einige Netze des US-Anbieters "The Home Depot" und fanden dort ebenfalls einige Angriffspunkte.
Ein Gartner-Analyst, John Pescatore, meinte, die Hackerattacke sei nur erfolgreich gewesen, weil Best Buy seine Netze nicht mit WEP (Wired Equivalent Privacy) geschützt habe. Im Februar 2002 haben allerdings Forscher gezeigt, dass sich auch dieses Sicherheitsprotokoll für 802.11x-Netze knacken lässt.