München, Deutschland, und Austin, Texas - Siemens Information and Communication Mobile (IC Mobile) undMotorola, Inc. (NYSE: MOT) gaben heute ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Siemens UMTS-Geräte (UniversalMobile Telecommunications System) mit Hilfe der Motorola-Plattform i.300 Innovative Convergence (tm) 3G bekannt, einer umfassenden und integrierten UMTS-Lösung auf Silizium-zu-Software-Basis. Die Kompetenz von Siemens auf dem Gebiet der Mobilfunknetze und -lösungen wurde bereits bei den ersten kommerziellen UMTS-Funknetzen in Europa unter Beweis gestellt. Die Zusammenarbeit beim Interoperability Testing (IOT) mit echten Geräten in einem End-to-End-Umfeld wird es ausserdem beiden Partnern ermöglichen, ihre Führungsposition auf dem Gebiet der 3G-Mobilfunkkommunikation zu stärken. Motorola und Siemens sind so positioniert, dass sie die Akzeptanz der Dritten Generation im Markt beschleunigen und ihren Kunden und Verbrauchern eine neue Erfahrung der multimedialen Kommunikation bieten können.
Im Rahmen dieses langfristigen Vertrages stellt Motorolas Halbleiterbereich (SPS) Siemens die Innovative Convergence-Plattform i.300 einschliesslich der Mikroprozessorserie DragonBall (tm) MX zur Verfügung, die Anwendungsverarbeitung und Multimediafunktionen bietet. Mit der Plattform i.300 erwirbt Siemens IC Mobile eine alles übertreffende Flexibilität bei der Entwicklung und Lieferung integrierter UMTS-Produkte nach dem neuesten Stand der Technik, die auf die Bedürfnisse der Siemens-Kunden zugeschnitten sind. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung aller Siemens-Kunden bei ihrer Umstellung auf UMTS. Die ersten auf der Plattform i.300 basierenden UMTS-Geräte sollen Anfang 2004 zur Verfügung stehen. Um die Siemens-Kunden sofort bei Markteinfuehrung auf eine nahtlose Übernahme dieser neuen Technologie vorzubereiten, wird Motorolas Personal Communications Sector (PCS) Siemens vom vierten Quartal 2002 an bis in das Jahr 2003 hinein seine ersten, speziell auf Siemens zugeschnittenen 3G-Geräte zur Verfügung stellen.
“Durch diese Entscheidung können wir unsere Kunden auf ihrem Weg zu UMTS unterstützen und eine schnelle Akzeptanz dieser neuen Technologie auf dem Markt erreichen“, betonte Rudi Lamprecht, Vorstandsmitglied der Siemens AG.“Dank der Erfahrung, die wir mit der Installation und dem Start der ersten UMTS-Funknetze in Europa, auf der Isle of Man und in Monaco sowie mit unseren Mobilfunklösungen haben, werden wir unsere End-to-End-Lösungen gemeinsam auf 3G ausweiten. Wir sind daher bereit, diese enormen Wachstumschancen zu nutzen. Wichtig ist auch, dass wir in der Lage sind, den Markt mit unseren Kunden auf den tatsächlichen Nutzen vorzubereiten, den UMTS den Endverbrauchern bieten wird.“
“Unsere Beziehungen zu Siemens Mobile sind ein deutlicher Beweis der führenden Stellung von Motorola in der 3G-Technologie, einschliesslich der integrierten UMTS-Chip-Set-Technologie und der UMTS-Geräte im Dualbandmodus. Dies bestätigt auch, dass unsere Strategie der Mobilfunkplattform den Marktanforderungen entspricht“, sagte Edward Breen, President und Chief Operating Officer von Motorola. “Siemens gehört schon seit langem weltweit zu den Spitzenmarken. Ihr Vertrauen in uns stützt sich auf unser Fachwissen auf dem Gebiet der Mobilfunksysteme und die Stärke unserer Plattform i.300. Motorola und Siemens sind Marktführer, was Technologie und Innovation anbelangt. Da unsere Zusammenarbeit eine schnellere Akzeptanz der UMTS-Funknetze ermöglicht, wird dieser Vertrag für Siemens, Motorola, unsere Kunden und den Verbraucher von Nutzen sein.“
Das erste Gerät, das Siemens 2002 auf den Markt bringen möchte, wird auf dem Modell A820 von Motorola basieren, das in einem kompakten Handheld-Gerät eine Vielzahl von Anforderungen der Unternehmenskommunikation und Unterhaltung erfüllt. Dieses Gerät, das auf einer Technologie basiert, von der aus die Plattform i.300 entwickelt wird, vereint Stimm-, Daten- und Videofunktionen bei hoher Geschwindigkeit, wie zum Beispiel MMS (Multimedia Messaging Service), Multi-Call, Digital-Kamera, MP3-Player,downloadbare Klingeltöne, Spiele und die drahtlose Funktechnologie Bluetooth (tm).
Über die Plattform i.300
Die im Februar 2002 angekündigte Plattform i.300 bietet den Geräteanbietern einen schnellen und leichten Zugriff auf die äussert komplexe integrierte UMTS-Technologie, die Motorola in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und getestet hat. Es handelt sich um eine nahtlose Komplettsystemlösung zur Entwicklung konkurrenzfähiger Stimmdatentelefone, funktionsreicher Multimediatelefone und Videokommuni-kationsgeraete. Die branchenweit erste umfassende 3G-UMTS-Plattform vereint in sich alle Elemente, die zum Start eines Funknetzes der nächsten Generation erforderlich sind: ein modernes Chip-Set, Software fuer die UMTS-Anwendungsplattform, Entwicklungswerkzeuge, Referenzdesign, Prüfumgebungen und Support bei der Musterzertifizierung. Der auf dem ARM9 (tm)-Kern basierende Mikroprozessor DragonBall MX bietet eine optimale Ausgeglichenheit von geringem Energieverbrauch, hoher Leistung, branchenweit grösster Integration und reichhaltigem Zubehör.
Über Siemens IC Mobile
Die Gruppe Siemens Information and Communication Mobile (IC Mobile) bietet die komplette Bandbreite an Mobilfunklösungen, einschliesslich Mobilfunkgeräten, Infrastruktur und Anwendungen. Zu den Geräten gehören Mobilfunktelefone, Mobilfunkmodule, mobile Organizer und schnurlose Telefone sowie Produkte für kabellose Hausvernetzungen. Die Infrastruktur-Palette umfasst GSM, GPRS und 3G-Funknetztechnologien von Grundstationen und Schaltsystemen bis zu intelligenten Funknetzen, z.B. für Prepaid-Serviceleistungen. Zu Mobile Applications gehören End-zu-End-Lösungen für Messaging, Location Based Services oder Mobile Payment. Für das Geschäftsjahr 2001 (30. September) erzielte IC Mobile Rekordumsätze in Höhe von EUR 11,3 Milliarden und beschäftigte weltweit 30.730 Mitarbeiter.
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