Seit Anfang April ist die Finalversion der neuen Suchmaschine nun released, die unter dem Namen ‚Teoma’ im Netz zu finden ist. Nach eigenen Angaben soll diese neue Suchmaschine Google die Stirn bieten…
Auf der Technischenseite baut Teoma zwar auf dem Google-Sourcecode auf, erweitert diesen jedoch. Es werden zwar auch Inhalte und Link-Strukturen bewertet, für die Strukturen greift Teoma allerdings nur auf relevante Seiten zurück. Um die Qualität oder Relevanz einer Seite zu ermitteln, verwendet Teoma ein Verfahren namens "Subject-Specific Popularity". Dabei geht es nicht darum, wie oft eine Seite gelinkt wird, sondern wie oft die Links von anderen relevanten Seiten kommen.
Die Hersteller vergleichen das Verfahren „Subject-Specific Popularity“ mit der Möglichkeit z.B. in Talkshows Experten zu befragen. So taucht unter dem Suchergebnis eine Kategorie „Ressourcen“ auf welche dem User weitere verwandte Stichwörter zu diesem Thema bieten soll.
Das größte Problem welches Teoma aber noch hat ist die geringe Zahl der indizierten Seiten. Während es bei Google etwa zwei Milliarden URLs (nicht alle volltext-indiziert) sind, kennt Teoma etwa 900 Millionen URLs und durchsucht davon etwa 400 Millionen. Nach der Aussortierung von Duplikaten und Werbeseiten bleiben etwa 200 Millionen voll indizierte Seiten übrig.
Teoma.com