Die Kommission des Ältestenrates für den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechniken und -medien (IuK) hat dem Ältestenrat seinen Vorschlag für die Linux/Windows Frage vorgelegt. Demnach sollen die Clients, die unter Windows NT 4.0 laufen, welches von Microsoft ab 2003 nicht mehr unterstützt werden wird, auf Windows XP migriert werden und mit dem Microsoft Office XP Paket ausgestattet werden. Als E-Mail- und Webbrowserlösung setzt die IuK auf Netscape.
Laut einer Studie wären zum großen Teil die Server mit Windows betrieben worden, allerdings wäre ein Teil der Server mit Linux gelaufen. Daher wäre Active Directory zum Einsatz bekommen. Der Ausschuss hat sich nun aber für die Variante entschieden, Linux auf allen Servern einzusetzen. "Mit dieser Entscheidung weicht die IuK- Kommission bewusst vom Ergebnis der Studie ab, weil sie mit dieser Entscheidung die strategische Überlegung verbindet, die zur Zeit bestehende Abhängigkeit von den Produkten eines Anbieters zu lockern. Sie erhofft sich durch diesen Schritt einen größeren Freiraum bei zukünftigen Entscheidungen." Diese Entscheidung wird aber unter anderem von Seiten der FDP kritisiert. Diese Partei hatte sich dafür ausgesprochen. Active Directory statt Open LDAP zu verwenden. Die Behauptung, mit einer Entscheidung für Active Directory hätte man sich "ewig" an Microsoft gebunden, treffe nicht zu, so FDP-Fraktionssprecher Hans-Joachim Otto. Der Einsatz von Open LDAP führe zu höheren Kosten und geringerer Funktionalität.
Quelle:
winhelpline.info