In den japanischen Läden sind erste Versionen des neuen Northwood mit 1,6 und 1,8GHz aufgetaucht, die als ideale CPUs für Overclocker dank des 0,13µm-Cores gelten. Und auch die beiden neuen Celeron-Modelle sind der Traum der sparsameren Overclocking-Fans - dank 0,13µm.
Der Northwood für den kleinen Geldbeutel
Denn dies ist das Zauberwort bei Intel, durch das die niedriger getakteten und somit preiswerten Modelle zu echten Highlights werden könnten. Die neue Architektur lässt willigen Freunden der Takterhöhen genügend Luft, um die Taktraten stark zu erhöhen.
Dabei sah es zunächst nicht danach aus, als ob der Northwood in den niedrigeren Taktvarianten überhaupt verkauft werden würde. Intel gab an, dass diese Prozessoren nur an spezielle Großkunden gehen werden, nicht jedoch in die normalen Verkaufskanäle.
Doch scheint dies nicht ganz zu stimmen, in Japan sind bereits in drei großen Geschäften die CPUs kaufbar, sodass Intel die Prozessoren offensichtlich auch in die normalen Channels abgegeben hat.
Das 1,8GHz-Modell kostet in den japanischen Geschäften $262 bis $248. Bedenkt man das Taktpotential, so ist der Prozessor recht preisgünstig. Ein 1,6GHz-Prozessor ist hingegen noch nicht aufgetaucht, doch dies scheint nur eine Frage der Zeit zu sehen - ebenso wie die Ausdehnung der Lieferregionen.
Intel Celeron mit 1,0A GHz und 1,1 GHz
Auf jeden Fall schon bald in Deutschland verfügbar dürften die beiden neuen Celeron-Modelle mit 1,0 GHz und 1,1GHz sein. Beide basieren auf dem Tualatin-Kern und sind daher optimal übertaktbar.
Gerade der Celeron 1,0A GHz wird somit die Herzen vieler PC-Nutzer erobern können, denn er ist preislich sehr attraktiv, recht schnell und bietet durch die Nutzung der 0,13µm-Technik viel Taktpotential.
Beide CPUs sind ebenfalls in Japan verfügbar und kosten dort $82 bzw. $98. Zu ähnlichen Preisen dürfte die Prozessoren schon bald auch in Deutschland verfügbar sein.
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