Betrachtet man die Verkaufszahlen der XBox, so scheint Microsoft mit der Next-Generation-Konsole ein echter Hit gelungen zu sein. Allein 1,1 Millionen Exemplare wurden im Vorweihnachtsgeschäft verkauft, 400.000 weitere sollen nach Angaben von Microsoft über Weihnachten den Besitzer gewechselt haben. Zum Stolperstein für den Redmonder Branchenriesen könnte jetzt allerdings der Service für die Wunderkonsole werden.
Bereits direkt nach dem kauf gaben "einige hundert Konsolen" den Geist auf – laut Microsoft wiesen unter ein Prozent der Konsolen Produktionsfehler auf, eine normale Zahl im Konsolenlager. Die Erfahrungen der betroffenen Kunden mit dem XBox-Service scheinen jedoch nicht zu dem besten zu gehören, was der Markt zu bieten hat. Wie CNN berichtete, wurden mehrere Kunden im Regen stehen gelassen und bekamen weder eine Reparaturzusage noch eine Ersatzkonsole – bei einem Preis von knapp 400 Euro ein verständliches Ärgernis.
Microsoft selbst trifft hier allerdings keine Schuld. Der komplette Support für die XBox wird von externen Firmen betrieben, über die Microsoft natürlich keine Qualitätskontrolle hat. Dieses Outsourcing jedoch könnte Microsoft mehr schaden als alles andere – schlechter Service wird gerade in den USA von den Konsumenten hart bestraft und ein angekratztes Image ist nicht mehr so schnell wieder gerade zu biegen.
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