Die GeForce4 rückt immer näher, womit die Zeit beginnt, über die Spezifikationen des nächsten GeForce-Chips zu spekulieren. Dabei sind auf der Seite NVNews erste Facts über die neue Generation von NVIDIA aufgetaucht, die durchaus zu beeindrucken wissen.
- 6 Render Pipelines
- 300MHz Core Frequenz
- 600MHz Speichertakt, 10.5GByte/Sek. Bandbreite
- TwinView Support
- MPEG-2 Dekodierung auf Hardware-Ebene
- Erweitertes T&L mit zweiter Vertex Pipeline
- Verbessertes AntiAliasing
- 0,13µm Herstellungsprozess
Schon die 6 Render Pipelines sorgen dafür, dass die Karte eine wesentlich höhere Performance als die heute gängigen "4 Pipeline Karten" bieten wird. Auch der höhere Coretakt und der schnelle Speichertakt können überzeugen und deuten auf eine Steigerung der Leistung hin.
Logisch ist der Schritt hin zur Integration von TwinView in die neue High-End Generation, denn dies wurde bisher vermisst. Der Konkurrent ATI kann hingegen schon heute mit HydraVision bei der RADEON 8500 glänzen.
Ebenso zieht NVIDIA nun auch bei der MPEG-II Dekodierung nach, ein Feature, dass man bei ATI ebenfalls schon jetzt finden kann. Auf dem 2D-Bereich holt NVIDIA beim NV25 also ebenfalls massiv auf.
Die zweite Vertex Pipeline ist bei der Xbox bereits zu finden, der Schritt, diese in den PC zu bringen, war also abzusehen. Auch die stetige Verbesserung des AntiAliasing ist ein wichtiges Anliegen von NVIDIA, bei der NV30 wird man sogar Know-How von 3dfx mit einbringen.
Die GeForce4 (NV25) wird in 0,13µm hergestellt werden, jedenfalls hofft das NVIDIA. Erst gestern konnten wir darüber berichten, dass TSMC, der Chipproduzent von NVIDIA, massive Probleme mit dem neuen Herstellungsprozess zu haben scheint.
Und daher könnte der Zeitplan problematisch werden. Die NV25 ist darauf angewiesen, als erste Karte auf den Markt zu kommen, denn die R300 von ATI naht - und könnte mit weiteren Verbesserungen in der nächsten Runde die neue NVIDIA-Karte schlagen.
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