ich will mich von meiner bisherigen Methode DSL netzweit (Win2K3 Server, 4 XP Clients) zur Verfügung zu stellen trennen. Bisher hatte ich im Server eine Fritz!DSL-Karte eingebaut und auf dem Server Ken DSL laufen. Das heißt aber, dass der Server ständig laufen muss. Ich gestehe, dass ich überhaupt einen Win2k3-Server laufen habe, ist - noch dazu mit meinem eher Viertel- als Halbwissen zu nennenden Kenntnissen - mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Es handelt sich um unser Familiennetzwerk, der einzige User, der den Rechner in Ausübung seines Jobs braucht bin ich. Gleichwohl, ich will da nicht viel ändern. Ich will halt vermeiden, wenn Sohn, Tochter oder Ehefrau nur im Internet surfen wollen, dass der Server laufen muss.
Also habe ich mir einen Netgear-DSL-Router samt Teledat-Modem gekauft und habe eines übersehen: man muss einen DNS-Server angeben. Das habe ich unter Netzwerverbindungen - LAN-Verbindung - Eigenschaften - Alternativer DNS-Server getan. Dort habe ich die IP des T-Online DNS-Servers eingetragen. Der bevorzugte DNS-Server ist mein Win2K3-Server. Die üble Folge: Das Einloggen in den Rechner dauert nach der Angabe des Passworts 10 Minuten, lasse ich den alternativen DNS-Server wieder weg, gehts wie immer ratzfatz.
Habe mich dann beim Netgear-Support durchgefragt und erhielt die Empfehlung auf dem Server unter Win2K3 Forwarding einzuschalten, derart, dass der Server alle DNS-Anfragen, die ihm nicht bekannt sind an den Router weitergibt. Funzt auch. Nur muss dann ja wieder der Server laufen, wenn jemand nur im Internet surfen will, also genau das was ich vermeiden will!
Deswegen meine Frage: gibt es einen net-use-Befehl, mit dem ich den alternativen DNS-Server erst nach dem Einloggen via Komandazeile angeben kann? Dann könnte ich mir das Portforwarding auf dem Server sparen!
Wenn es für dich keine zwingenden Gründe gibt feste IP-Adressen zu verwenden, dann stelle auf DHCP um. Lasse ausschliesslich auf dem Router den DHCP-Server laufen und lösche auf allen Clients alle Einträge wie Gateway, DNS usw. und aktiviere dort ebenfalls die DHCP-Adressen. Gleiches gilt natürlich auch für deinen Windowsserver. hier musst du dann ggf. noch die Dienste wie DHCP-Server und DNS-Server deaktivieren.
Was macht dein Windowsserver eigentlich sonst noch so? Hast du den etwa als Domaincontroller laufen?
Korrekt, aber das wäre dann auch nur ein Provisorium. Einmal richtig eingerichtet, muss man da nie wieder etwas umstellen. Die netsh-Befehle machen Sinn, wenn man z.B. mit einem Laptop in verschiedenen Netzwerkumgebungen unterwegs sein muss. Bei einer "festen Installation" sollte man auf solche Hilfsmittel verzichten können.
@buckfix
Also (schäm): es ist ein Domänencontroller, es lief AVM Ken!DSL, es läuft Sophos SBE, und er ist File- und Printserver. Über den Server mache ich ein netzweites Backuip via Streamer.
Ich weiß, für das ist ein Domänencontroller eigentlich völlig überkandidelt, schreib es mal meinem Spieltrieb zu, es hat auch gewisse historische Gründe.
Zu den festen / dynmischen IPs: Hab ich schon ausprobiert. Bei den dynamischen IPs funzt das mit dem DNS-Server auch nicht. Ich vermute (mein Viertelwissen hatte ich ja schon erwähnt ...), dass dies an der Angabe des bevorzugten DNS-Servers liegt. Dort habe ich die IP des Servers eingetragen, weil sonst das Booten der entsprechenden Clients ewig und drei Tage dauert ...
@linux-luder
so etwas suchte ich, ich werds mal ausprobieren, auch wenn Buckfix sicherlich völlig recht hat.
Ich habe - glaube ich - eine einfache Lösung und zwar aus der c't spezial Netzwerke. Ich habe als alternativen DNS-Server die IP des Routers eingetragen. Der Router arbeitet anscheinend als "DNS Proxy".
Es tut so, wie ich will. Das heißt beim Booten mit laufenden Server geht es schnell und falls der Server aus ist, komme ich trotzdem ins Web.