Windows 2003 Server SMB Premium mit NT4.0 Clients –DNS Probleme
Hallo Netzgemeinde!
Wir haben vor kurzem einen 5 Jahre alten Server NT durch einen leistungsfähigen neuen Server 2003 SMB Premium abgelöst. Dabei wurden gleichzeitig auch zwei neue Switche eingebaut (D-Link) und die serverseitge Lankopplung auf 1.000 MBit erhöt.
Domäne: xyz1.local
Server: xyzserver1
IPServerkarte1 192.168.1.250 mit Switch verbunden an den die Clients hängen
IPServerkarte2 192.168.2.250 mit einem Router verbunden.
Die DNS-Auflösung zu den WinXP-Clients macht keine erkennbaren Probleme
Ein Ping von einem WinXP-Client zum Servernamen wird zackig und schnell beantwortet und die zugehörige richtige IP wird sofort aufgelöst.
Die DNS-Auflösung zum WinNT-Client war quälend langsam.
So dauerte es ca. 10 Sekunden bis eine Ping xyzserver1 aufgelöst und beantwortet wurde.
Aber immerhin er wurde aufgelöst.
Da mir am DNS alles richtig scheint, habe ich an den Clients als vorläufige Abhilfe dann
die Datei \\clientname\c$\WINNNT\system32\drivers\etc\hosts eingepflegt. Daraufhin läuft der ping xyzserver1 nun auch zackig und schnell ab und die Auflösung der IP funzt.
Es bleiben jedoch zwei Probleme übrig:
1. Benutzt man am WinNT-Client die rechte Maustaste,
um eins der wenigen NT-Kontext Menüs zu benutzen, dauert es bei den meisten NT-Clients ca. 10 Sekunden bis die Sanduhr verschwindet und der Kontext sich öffnet.
Was könnte dafür die Ursache sein?
2. Das zweite Problem ist, dass eine ältere Anwendung auf alte dBase-kompatible Dateien zugreift und diese seit der Serverumstellung deutlich langsamer ablaufen als auf dem NT.Server. Was könnte dafür die Ursache sein?
Das dBase Problem könnte auch mit dem Namensauflösungsproblem zusammenhängen.
WinNT Clients füllen sich eigentlich nur wohl, wenn Sie einen WINS Server in der Domäne haben. Läuft auf dem 2003er SMB Wins? Sollte es. Kann nie schaden.
habe da leider nichts am Start, aber WINS einzurichten ist etwa so schwer, wie nem Baby den Löffel zu klauen.
Es gibt nicht viele Anleitungen dafür im Internet. Das hat aber auch seinen Grund. Über das Serververwaltungstool wird erstmal die Installation angestossen. Am eigentlichen WINS-Server muss dann nicht viel konfiguriert werden (eigentlich gar nichts). Wenn Du ihn drauf hast und noch Fragen auftauchen, dann kannst Du Dich ja melden. Der Wins-Server wird automatisch eine WINS Datenbank aufbauen und fertig.
Natürlich nicht vergessen, dass die IP des WINS-Server dann auch mit per DHCP verteilt wird (oder halt fest eintragen). Du kannst ruhig die gleiche IP als primären und sekundären Wins eintragen.
Würde ihn einfach draufschmeissen. Kaputt gehen kann da nichts.
Schon beim ersten ÜBerfliegen siehst Du ja, dass da nicht viel zu machen ist. Wenn ihr keinen zweiten WINS Server habt, dann muss das Ding auch nicht zum Replizieren konfiguriert werden. Eigentlich sind nur diese 3 Links interessant: