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  1. #1
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    W2K-Server, TDSL, NAT, nicht alle Webseiten werden angezeigt

    Moin @all,

    ich habe auf einem W2K-Server mit 2 NIC´s einen TDSL-Zugang als "Wählen bei Berdarf" unter RRAS konfiguriert.
    Zudem ist NAT aktiviert.
    Weiterhin ist er DHCP-, WINS- und DNS-Server.
    Das Problem ist, daß auf den Clients zwar die meisten Webseiten angezeigt werden (z.B. www.web.de oder www.altavista.de), einige jedoch nicht (z.B. www.consors.de oder www.gmx.de).
    Dies äußert sich dadurch, daß der IE meldet, eine Webseite gefunden zu haben, der Fortschrittsbalken bleibt jedoch nach ca. 1/3 stehen.
    Ein tracert und auch ein ping auf die Seite funktionieren jedoch von den Clients aus, er baut sie einfach aber nicht auf.
    Auf dem Server selber funktionieren nun aber alle Seiten (auch jene, welche auf den Clients nicht laufen).

    Hat irgendeine/r eine Idee????

    Man dünkt im voraus ;-))



  2. #2
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    Hallo,

    ich sach mal MTU anpassen, mit der Suchfunktion solltest du einige Threads dazu finden...

    mfg
    Ritchy


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  3. #3
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    Thank god or Ritchy ;-)))



  4. #4
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    Hallo,

    meine private Nachricht war vielleicht nicht ganz vollständig, deshalb hier nochmal eine Erklärung, die ich mal in einem anderen Thread gegeben habe.

    -------------------------------------------------------------------------
    Das ist das altbekannte Problem mit der MTU und RWIN-Größe.

    Du solltest im Netzwerk die MTU bei allen Rechner auf 1492 stellen, die Größe ist für TCP/IP, das RASPPPoE-Protokoll (nicht mit dem RASPPPoE-Treiber von Schlabach verwechseln) benötigt nochmal 8 Byte. Über ICS nochmal zusätzlich 4 Byte, dann wäre die MTU auf 1488 zu stellen.

    Verwendest du im Netzwerk die Windows-Standardgröße von 1500 Byte kommt es zu diesem Problem.

    Du solltest auf dem Server den RASPPPoE -Treiber von R.Schlabach verwenden. bei der Installation auf diese 1492 optimieren und die MTU im Netzwerk entsprechend anpassen.

    Kommt es immer noch zu diesem Problem solltest du am Server die MTU von 1492 schrittweise reduzieren.

    Bei mit ist z.Bps. eine MTU von 1492 eingetragen.

    Hier noch ein Auszug aus der T-Online FAQ diese Problematik betreffend:

    ------------------------------------------------------------------------------------

    TCP ist ein paket-orientiertes Protokoll, Daten werden also in Blöcken von üblicherweise 500-1500 Byte Größe übertragen. Um die Zustellung der Daten vom Sender an den Empfänger sicherzustellen, muss der Empfänger dem Sender den Erhalt eines jeden Paketes quittieren.

    Solange der Sender diese Quittung nicht erhält, sendet er nicht weiter oder überträgt das Paket bei einem Timeout erneut, weil er davon ausgeht, dass das Paket verlorengegangen ist.

    In diesem Zusammenhang spielt das "TCP Receive Window" kurz "RWIN") eine große Rolle. Um Verzögerungen bei der Datenübertragung zu vermeiden, darf der Sender so viele Datenpakete ohne die oben erwähnte Quittierung übertragen, wie zuvor für das "Fenster" RWIN ausgehandelt wurde.

    Je größer dieses Fenster ist, desto mehr Pakete dürfen ohne Bestätigung durch den Empfänger gesendet werden. Die Default- Werte liegen üblicherweise zwischen 4 und 8 KByte, was für Modem und ISDN-Übertragungen auch meist völlig genügt. Bei ADSL-Übertragungen kann dies allerdings zuwenig sein, so dass man seinen Anschluss unnötigerweise ausbremst.

    Für die Nutzung des ADSL-Anschlusses empfehlen wir ein RWIN von mindestens 32 KByte Größe, dies sollte für fast alle Verbindungen ausreichen.

    Unter http://www.telekom.de/dtag/ipl2/cda...0,11056,00.html
    können Sie den T-DSL SpeedManager sowie den T-DSL Installations- und Funktionstest der Deutsche Telekom herunterladen.

    Beide Tools bieten die Möglichkeit, automatisch die Größe der MTU und des RWIN auf für eine DSL-Verbindung sinnvolle Werte zu setzen. Der T-DSL SpeedManager unterstützt folgende Betriebssysteme: Windows 9x, Windows NT4.0, Windows 2000 und Windows ME.

    Die Änderungen können auch manuell vorgenommen werden: Win9x-Anwender müssten dafür ggf. den Schlüssel " HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Servic
    es\VxD\MSTCP" in der Registry editieren, in dem Sie dem Eintrag "DefaultRcvWindow" beispielsweise den Wert "32767" zuweisen.

    Bei Windows NT und Windows 2000 findet sich die entsprechende Option im Schlüssel [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Servi
    ces\Tcpip\Parameters], wo der Eintrag "TcpWindowSize" auf "dword:00007fff" gesetzt werden könnte.

    Zwei Dinge sind hier zu beachten: Zum einen gleicht das Editieren der Registry von Windows einer "Operation am offenen Herzen", ein einziger Fehler an der "richtigen" Stelle, kann die gesamte Windows-Installation hinfällig machen. Wir empfehlen deshalb die Verwendung eines der oben genannten Tools.

    Zum anderen sollten Modem/ISDN-User den Wert für RWIN nicht erhöhen, acht KByte sind i.d.R. ausreichend, für ISDN-Nutzer kommt wegen der Möglichkeit zur Kanalbündelung allenfalls noch ein RWIN von 16 KByte in Betracht. Denn mit der Erhöhung des Wertes handelt man sich nicht nur Vorteile ein, sondern auch einen Nachteil (wie sollte es auch anders sein?). TCP/IP ist "fehlertolerant", das heißt, Fehler treten auf und werden insofern "toleriert", dass bei Übertragungsfehlern Daten eben noch einmal übertragen werden. Bei einem hohen RWIN steigt die
    Wahrscheinlichkeit eines Fehlers innerhalb eines solchen Übertra-
    gungsfensters. Unter ungünstigen Umständen müssen Daten in Größe des RWIN erneut übertragen werden. Dies kann die resultierende Netto-Übertragungsrate deutlich senken. Für RWIN ist also ein Wert zu wählen, der der Kombination von Übertragungsgeschwindigkeit und Antwortzeit optimal gerecht wird.
    --------------------------------------------------------------------

    mfg
    Ritchy


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  5. #5
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    Geändert von Pantoffel (12.01.2002 um 01:23 Uhr)

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