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Vista-Migration? Nein, danke! Unternehmen warten auf den Vista-Nachfolger
Alt 27.11.2007, 07:45   #1
Lemmi
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Standard Vista-Migration? Nein, danke! Unternehmen warten auf den Vista-Nachfolger

Das mit enormem Werbetamtam in den Markt gedrückte Windows Vista erweist sich knapp ein Jahr nach seinem Start als nur mäßig erfolgreich. Privatanwender haben es zwar beim Kauf eines neuen PC per Bundle zwangsverordnet bekommen, aber in den Unternehmen hat der XP-Nachfolger noch lange nicht Fuß gefasst.

„Der hauptsächliche Grund, warum unsere Kunden nicht migrieren möchten, ist doch, dass es dadurch keinen Mehrwert für das Unternehmen gibt. Was kann Vista denn in der Praxis besser als das alte XP? Wenn man genau hinsieht, bleibt allenfalls DirectX10 übrig, und das interessiert im Unternehmenseinsatz nun wirklich nicht", meint Konstantin Mroncz vom Mannheimer Schulungsanbieter train+consult.

Inzwischen mehren sich auch die Anzeichen, dass die Migration von XP zu Vista generell von der Agenda vieler IT-Abteilungen verschwindet. Gründe dafür gibt es reichlich: So sorgen die hohen Hardwareanforderungen von Vista dafür, dass durch eine Umstellung der größte Teil des vorhandenen Rechnerbestandes entsorgt und teuer ersetzt werden müsste. In weiten Teilen ungeklärt sind zudem immer noch die leidigen Kompatibilitätsprobleme des Betriebssystems zu Dritthersteller-Anwendungen. Von der neuen Benutzeroberfläche, die gerade im klassischen Anwenderumfeld regelmäßig für Verwirrung bei den Benutzern sorgt, ganz zu schweigen. Alles in allem liegt die Hürde für eine Umstellung also sehr hoch.

Zudem ist praktisch nie ersichtlich, inwiefern sich die teure Migration in einer überschaubaren Zeitspanne rechnen kann. Negativ für TCO-Kalkulationen ist außerdem, dass der Vista-Nachfolger deutlich schneller veröffentlicht werden soll als sein Vorgänger. Somit ist die potenzielle Laufzeit von Vista in den Unternehmen absehbar. Fünf Jahre wie zwischen dem Release-Wechsel von XP zu Vista will Microsoft in keinem Fall mehr verstreichen lassen. Offizielle Angaben gibt es zwar nicht, aber man rechnet allgemein damit, dass Ende 2008 oder spätestens 2009 der Vista-Nachfolger Windows 7 auf den Markt kommen wird.

„Vista zeigt erstaunliche Parallelen zu Windows ME. Heute wie damals hatte Microsoft keine wirklichen Neuerungen anzubieten, stattdessen wurde die Oberfläche aufgehübscht, um in der Wartezeit auf einen wirklich guten Nachfolger noch ein paar Lizenzen zu verkaufen. Für den Privatgebrauch ist das nicht so tragisch, aber Unternehmenskunden sollten mit der Umstellung warten, bis Windows 7 da ist", kommentiert Konstantin Mroncz die aktuelle Debatte.


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Zwangsverordnung von Vista für Privatanwender ???
Alt 27.11.2007, 08:49   #2
Inulie
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Thumbs down Zwangsverordnung von Vista für Privatanwender ???

Zitat:
Zitat von Lemmi
Das mit enormem Werbetamtam in den Markt gedrückte Windows Vista erweist sich knapp ein Jahr nach seinem Start als nur mäßig erfolgreich. Privatanwender haben es zwar beim Kauf eines neuen PC per Bundle zwangsverordnet bekommen, aber in den Unternehmen hat der XP-Nachfolger noch lange nicht Fuß gefasst.

„Der hauptsächliche Grund, warum unsere Kunden nicht migrieren möchten, ist doch, dass es dadurch keinen Mehrwert für das Unternehmen gibt. Was kann Vista denn in der Praxis besser als das alte XP? Wenn man genau hinsieht, bleibt allenfalls DirectX10 übrig, und das interessiert im Unternehmenseinsatz nun wirklich nicht", meint Konstantin Mroncz vom Mannheimer Schulungsanbieter train+consult.

Inzwischen mehren sich auch die Anzeichen, dass die Migration von XP zu Vista generell von der Agenda vieler IT-Abteilungen verschwindet. Gründe dafür gibt es reichlich: So sorgen die hohen Hardwareanforderungen von Vista dafür, dass durch eine Umstellung der größte Teil des vorhandenen Rechnerbestandes entsorgt und teuer ersetzt werden müsste. In weiten Teilen ungeklärt sind zudem immer noch die leidigen Kompatibilitätsprobleme des Betriebssystems zu Dritthersteller-Anwendungen. Von der neuen Benutzeroberfläche, die gerade im klassischen Anwenderumfeld regelmäßig für Verwirrung bei den Benutzern sorgt, ganz zu schweigen. Alles in allem liegt die Hürde für eine Umstellung also sehr hoch.

Zudem ist praktisch nie ersichtlich, inwiefern sich die teure Migration in einer überschaubaren Zeitspanne rechnen kann. Negativ für TCO-Kalkulationen ist außerdem, dass der Vista-Nachfolger deutlich schneller veröffentlicht werden soll als sein Vorgänger. Somit ist die potenzielle Laufzeit von Vista in den Unternehmen absehbar. Fünf Jahre wie zwischen dem Release-Wechsel von XP zu Vista will Microsoft in keinem Fall mehr verstreichen lassen. Offizielle Angaben gibt es zwar nicht, aber man rechnet allgemein damit, dass Ende 2008 oder spätestens 2009 der Vista-Nachfolger Windows 7 auf den Markt kommen wird.

„Vista zeigt erstaunliche Parallelen zu Windows ME. Heute wie damals hatte Microsoft keine wirklichen Neuerungen anzubieten, stattdessen wurde die Oberfläche aufgehübscht, um in der Wartezeit auf einen wirklich guten Nachfolger noch ein paar Lizenzen zu verkaufen. Für den Privatgebrauch ist das nicht so tragisch, aber Unternehmenskunden sollten mit der Umstellung warten, bis Windows 7 da ist", kommentiert Konstantin Mroncz die aktuelle Debatte.


Hallo,

auch ich bin Privatanwender. Mir wird aber ganz bestimmt niemand Vista -treffender hieße es natürlich: MISTA- zwangsverordnen: wer könnte mich letztlich denn daran hindern, die Festplatte eines neuen Systems einfach neu zu partitionieren/formatieren, um dann meine XP-Vollversion draufzubügeln?: Gegen fdisk/format dürfte auch Vista machtlos sein, und auf meinen PC kommt von vorneherein kein Betriebssystem, welches z. B. von vorneherein statt FAT32 die Handbremse NTFS verwendet.

UND: MISTA kann nichts, was XP nicht auch schon könnte. Ist nur viel, viel langsamer. VISTA?: ist Mista, daher: NEIN DANKE!!


Geändert von Inulie (27.11.2007 um 08:52 Uhr).
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Alt 27.11.2007, 09:32   #3
Lemmi
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lol, ntfs ist mit Sicherheit keine Handbremse. Das ist nun wirklich keine Argument.


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Alt 27.11.2007, 10:29   #4
jubo14
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Standard

Nur geht es hier eigentlich um Firmenkunden!

Und da habe ich schon seit der Einführung von Windows NT keine Rechner mehr gesehen, die noch mit FAT32 formatiert wären.

Und was Vista im Unternehmen angeht, so habe ich zwar nur einen kleinen Überblick, aber der ist eigentlich eindeutig.
Ich war seit der Einführung von Vista nun bei 8 verschiedenen Kunden. Die Größe der IT in den Unternehmen schwankte zwischen 50 und 30.000 installierten Rechnern. (Wobei die großen ehr mein Gebiet sind!) In keinem dieser Unternehmen wird auch nur darüber nachgedacht Vista einzuführen. Ein Unternehmen hat erst in 2006 die Rechner von Windows 2000 auf XP migriert. Bis dort auch nur über eine erneute Migration nachgedacht wird, sollte das Service Pack 1 des Vista Nachfolgers auf dem Markt sein!


jubo14's Signatur JuBo14

Ich würde nie behaupten, andere Menschen sind doof.
Allerdings bin ich der Meinung, dass einige Menschen völlig anders denken als ich!
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Alt 27.11.2007, 11:16   #5
BuckFix
 
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Obwohl man sich nach so langer Entwicklungszeit ja wohl berechtigt nach einem Nachfolger für XP gesehnt hat, ist nach dem Erscheinen von Vista oftmals nur die Ernüchterung geblieben, dass MS es einmal mehr geschafft hat, etwas zu verschlimmbessern.
Von einem neuen Produkt darf man einfach mehr erwarten. Damit meine ich nicht "mehr bunt" oder mehr Applikationen aus dem Regal "Dinge, die die Welt nicht braucht", sondern mehr Anwenderfreundlichkeit und einen höheren Gebrauchswert. Genau hier schwächelt Vista aber. Eher im Gegenteil: es ist schon fast ein Glücksspiel, ob man seine teuer über die Jahre angeschaffte Peripheriehardware unter Vista noch nutzen kann. Unter Umständen ist man also gezwungen, sich wegen Vista komplett neu mit Hardware auszustatten. Wenn man dann in die Waagschale wirft, was Vista im Gegenzug dazu an Neuem zu bieten hat, kommt da sogut wie nichts.
Man muss leider feststellen, dass die "Investition Vista" für den Nutzer nur dazu geeignet ist, weitere Investitionen nachsich zu ziehen. Das sind einfach Kosten, die der User nicht tragen will oder kann. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass die Hardware, die nicht unter Vista läuft, unter anderen Betriebssystemen durchaus noch ein paar Jahre alle Ansprüche erfüllt hätte.
Man hat als Kunde irgendwie das Gefühl, die Hardwarehersteller betrachten Vista als die Lizenz zum Gelddrucken. Neue Hardware wird oft nur mit Vistatreibern ausgestattet und alte Hardware wird nicht mit neuen Treibern versehen. Zumindest nicht in dem Umfang, wie man sich das wünschen würde.
Verständlich also, wenn man seine Investitionen schützen will und deshalb lieber auf Vista verzichtet. Zumal es bei genauer Betrachtung eben wirklich nichts zu bieten hat, was es woanders nicht auch gibt. Ach ja: DirectX10.

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Die Frage ist ja nicht nur Warum!
Alt 27.11.2007, 12:31   #6
SeeSite
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Standard Die Frage ist ja nicht nur Warum!

Hi,

es ist schon schlimm genug dass es mittlerweile einige Firmen so drehen dass es keine Treiber mehr gibt für XP Pro, da die Hardware auf Vista abgestimmt wurde (Künstlich!) zum anderen stehen den Firmen auch noch andere Hürden im Weg.

Die Registrierung (Lizenzserver)
Imaging (Keine anständige Softwareverteilung und Unattended Installation!)

und und und. Vista? Es gibt einfach für die Firmen keinen Grund!

Also, lassen!


SeeSite's Signatur -----------------------------
Es zeigt sich wahre geistige Größe, wenn man gestehen kann, dass man es nicht weiß und gerne Hilfe annimmt, als mit gefählichen Halbwissen etwas falsch zu machen.
SeeSite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2007, 17:22   #7
Melodic
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Standard

Ich mühe mich ja seit einiger Zeit mit Debian und Ubuntu, also Linux, um irgendwann mal der Vista-Welt den Rücken kehren zu können. So wird es vielen Privatanwendern gehen, die Betriebe sind aber eben mit diesen Mitarbeiter besetzt, die privat kein Vista haben (wollen).
Da ist mehr Einarbeitungszeit erforderlich.
Auch ein Punkt gegen Vista.

Kurzum, W2k und XP, dann kommt Linux.

Muß aber noch allerhand bei Linux lernen...
Das erinnert so ein wenig an die Win3x-Zeiten, wo man im System werkeln konnte.


Melodic's Signatur Gruß Melodic
°°°~~~ Das Wissen ist begrenzt durch die eigene Dummheit. ~~~°°°
Bei Problemen mit Ihrem Modem laden Sie sich einfach einen neuen Treiber aus dem Internet.
Dumme Frage, natürlich ist Google gerade wieder offline !!!
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Alt 27.11.2007, 17:59   #8
BuckFix
 
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Tournaments Won: 6

Standard

Vielleicht lesen wir ja auch nur die verkehrten Bücher?

[isbnbuckfix]3772370993[/isbnbuckfix]

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Windows Vista & Windows Millenium - ein guter Vergleich
Alt 27.11.2007, 18:38   #9
intelkiller
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Boeh Windows Vista & Windows Millenium - ein guter Vergleich

Ich kann mich der Einschätzung nur anschliessen.
So wie damals bei Win ME wurde auch bei Vista von M$ alles innovative rausgestrichen, nur um den Termin halten zu können und um damit ein paar arglose Kunden im OEM-Geschäft damit nötigen zu können.
Windows XP Professional als Alternative möglich? Fehlanzeige.

Auch ich bin bei meiner Arbeit weitestgehend auf Windows angewiesen, weil die Software-Pakete, mit denen ich arbeite(n muss), nicht für andere Unix/Linux/BSD verfügbar sind. Manchmal wärs mir aber wirklich lieber, ich könnte auf eine Alternative ausweichen ...
Ich kenne aber auch viele - darunter auch grössere Unternehmen - die diese Zwänge, denen ich unterliege, nicht trifft - die ernsthaft beabsichtigen, in absehbarer Zeit (nach XP) auf Linux/BSD/Unix umzusteigen und sich den ganzen Schwachsinn, der derzeit rund um wintel läuft, im wahrsten Sinne des Wortes "zu ersparen".

Dieser Trend ist inzwischen quer durch alle Schichten von Computernutzern und IT-Verantwortlichen zu vernehmen und wird umso mehr zunehmen, desto leistungsfähiger und desto einfacher die Bedienung der Alternativen wird.


Geändert von intelkiller (27.11.2007 um 18:42 Uhr).
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Alt 27.11.2007, 18:57   #10
Joerg
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Standard

Das ultimative Killerfeature WinFS wäre wirklich eines der besten Argumente gewesen.
Dank Server 2008 ist Vista andererseits bedeutend besser, weil präziser zu modifizieren (GPOs) als das noch mit Win2k3/WinXP möglich war.
Der Linux Trend ist zwar nett anzusehen, aber ich habe mittlerweile ne Menge Unternehmen von Linux auf Windows zurück migriert, weil sie in der Tat glaubten, Linux sei günstiger.


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The Bitterness of Poor Quality Remains Long After the Sweetness of Low Price is Forgotten.
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