Muß aber noch allerhand bei Linux lernen...
Das erinnert so ein wenig an die Win3x-Zeiten, wo man im System werkeln konnte.
OK, als Steckenpferd geht das schon, ist sicher interessant und nett, aber mach das mal, als selbständiger Kleinunternehmer mit einem 180 %-igen Arbeitsaufwand ..... da kannst den Konkurs gleich vorher schon anmelden und dann brauchst Du kein W2k, WinXP, Linux und auch kein Vista mehr ....
OK, als Steckenpferd geht das schon, ist sicher interessant und nett, aber mach das mal, als selbständiger Kleinunternehmer mit einem 180 %-igen Arbeitsaufwand ..... da kannst den Konkurs gleich vorher schon anmelden und dann brauchst Du kein W2k, WinXP, Linus und auch kein Vista mehr ....
schon richtig, aber bis Windows7 ist es noch ne Weile hin, wenn man die rasante Weiterentwicklung der einzelnen Linux Distributionen so beobachtet, könnte sich mittelfristig doch eine ernst zunehmende Alternative daraus entwickelt haben.
Warten wir doch mal z.B. Ubuntu 8.04 ab.
Am besten sind künftig Firmen bedient, die auf Plattform übergreifend, programmierte Programme (z.B. Basis JAVA etc.) setzen. Mich wundert es sowieso warum in diese Richtung so wenig passiert ...
Alle, die hier so "wissend" über Linux plaudern, sollten es doch einfach mal probieren. Ich nutze SUSE seit Version 9.0 und hab XP nur mehr für Spiele und ein paar (immer weniger) Programmchen, die es nicht oder so nicht gibt unter Linux. Viren und andere Schädlinge hab ich seit 3 Jahren nicht mehr gesehen, was natürlich anders wird, sollten mehr User den Pinguin verwenden. Dabei bin ich alles andere als ein "Kundiger", ich verwend es einfach. Den grossen Unterschied seh ich eher andersrum, als es hier dargestellt wird. Wenn ich im Linux zuviel rumschraube, wird es für mich als Normalbürger bald unreparierbar, weil mir das know-how fehlt. Aber gerade am Unternehmensarbeitsplatz, wo ohnehin keiner etwas anrühren darf oder soll, manchmal gibts nicht einmal ein CD-Laufwerk, Rechte ohnehin nicht, da ist ein gut aufgesetztes Linux doch eine perfekte, unkaputtbare Umgebung. Die Kosten sind ein anderes Kapitel, dazu kann ich nix sagen, aber wo Vista jetzt ist, will ich sicher nicht hin, ich habs auf meinem neuen Laptop mitgekauft, bin kein MS-Hasser, sondern ein sehr pragmatisch veranlagter Mensch, aber ich mag es einfach nicht. Das ist für mich jetzt kein Grund für überstürztes Deinstallieren, es ist ohne Zutun sicherer als XP, aber wozu das alles gut sein soll, was mich da behindert....
Fazit: Ich meine, dass Linux zu Hause, mit Spielen und Multimedia noch ein bißchen brauchen wird, bis es glatt und DAU-fähig ist, aber im Unternehmen ist es bestimmt einen ALternative. Ladet auch doch mal openSUSE 10.3 runter und probiert es aus. In einer einigermassen normalen Hardware-Umgebung installiert sich das so gut wie von selbst und läuft und läuft und ärgert mich nicht.
Grüsse, Peter
Und damit hast Du eigentlich auch den Hauptgrund genannt, warum Linux sich eben nicht so einfach in Unternehmensumgebungen durchsetzt.
Du benutzt Dein Linux! Das kann ein Mitarbeiter einer IT-Abteilung eines Unternehmens auch. Nur muss der es nicht bedienen, sondern auch administrieren können. Und das nicht nur auf den Workstations, sondern auch auf den Servern.
Und da stallt sich dann halt für jedes Unternehmen die Frage, wo der Vorteil liegen soll, wenn das Personal doch für abertausende von Euros schon in der Microsoft-Umgebung geschult wurde, das Gleiche nun nochmal für die Linux-Welt zu wiederholen.
Auch wenn es für den geschätzten Privatanwender fast nicht zu verstehen ist, aber der Preis der Software ist in Unternehmen eigentlich nur von untergeordneter Rolle. Was zählt sind die Gesamtkosten für Lizenzen, Einrichtung und Wartung. Und da ist Linux, auch wenn es einige überzeugte Linux-Jünger nicht wahrhaben wollen, nicht wirklich preiswerter als Microsoft.
Nur, um wieder zum Thema zurück zu kehren, es gibt eben auch keinen Anreiz, um auf Vista zu migrieren, denn alles das was Vista eventuell zusätzlich kann, kann oder soll in einem Unternehmen sowieso nicht genutzt werden.
Ich unterstütze hier heute eine Abteilung eines großen Unternehmens, in der ca. 50 PCs betrieben werden. Die laufen alle mit Windows XP pro mit SP2. Nur ca. 2 Drittel der Anwender arbeiten mit der klassischen Windows-Oberfläche. Denn Ihre Arbeitsplatzrechner sind nur mit einer schwachbrüstigen Shared-Memory-Grafiklösung ausgestattet.
Und da kommt Microsoft mit einer Windows Vista Business Version mit DirectX 10 und Aero. Wie weit kann man eigentlich noch am Bedarf vorbei entwickeln?
Geht aber alles ein wenig am Kern vorbei, das Unternehmen aus den verschiedesten Gründen heraus vorläufig nicht zu Vista migrieren.
Die Gründe sind gut nachvollziehbar, Joerg hat es kurz erwähnt was von wirklichem Interresse gewesen wäre FS.
Ansonsten Linux<>Windows, ist denke ich mir im Einzelfall zu betrachten, viele Firmen die von Linux auf Windows migriert haben, so gibt es das auch in die andere Richtung.
Kosten allein sind es nicht, die im Vordergrund stehen, da geht es um Zertifizierung, um Support um Sicherheitsupdates etc. was aber vergessen wird, man bindet sich mit Linux auch an Distributoren und Firmen wie dies unter Windows geschieht.
Und eine Migration allein an den kosten des Betriebsystems festzumachen ist sehr kurz gedacht.
Ich das ganze so: wenn die Oberfläche nicht entscheidend verändert worden wäre, dann hätte man MS wohlmöglich mangelnde Innovation und Detailverliebtheit vorgeworfen.
Vista ist ja auch nicht dafür gedacht, alte Rechner damit nachzurüsten, sondern mit neuen einzuführen (die Dell Schleudern vertragen das mittlerweile doch alle). Dass es eher ein Blick in die Zukunft als ein Mittel für eine nachträgliche Umrüstung ist sieht man schon an der katastrophalen Unterstützung alter Hardware. Da ist MS nicht allein gefragt, auch wenn die trotzdem mal langsam aus den Puschen kommen sollten.
edit: Linux im Backend, welches transparent zum User ist, ist noch zu verstehen, aber ein Unternehmen, welches Linux bis zur Workstation bringt, an dem User sitzen, die nur Windows kannten und daheim meist auch nur Windows haben kann gleich dicht machen. Soviel kannst Du gar nicht schulen, als das sich das lohnen würde. Wenn der Mitarbeiter 90% seiner Zeit damit aufbringen muss, zu überlegen, wie das jetzt mit diesem OS geht, möchte ich die Produktivitätskurve mal sehen.
Nachdem ich mich intensiv mit vista befassen musste und auch den ms kurs Vista - Enterprise Management Bundle ablegen musste, kann ich abschliessend nur sagen - gute ideen, mässig umgesetzt und wirklich wenig neues, die vorteile gegenüber xp in unternehmen sind absolut nicht vorhanden, eher das gegenteil ist der fall. der normale benutzer auch in unternehmen ist mit der benutzerkontensteuerung überfordert, zentral vergabe von zulässigen applikationen für die benutzerkontenstuerung gibt es leider nicht, gewachsene firmenapplikationen sind häufig nicht kompatibel, nujo ... wenn man von den versprechungen damals ausgeht, was in vista alles so reingepackt werden sollte - ich sag nur winFS (in der theorie hat sich das neue filesystem wirklich gut angehört), bitlocker bzw. andere späschen gibts genauso für xp von 3rd party
übrig bleibt ein kaugummibuntes xp mit übergezogenem löchrigem kondom, dass sich benutzerkontensteuerung nennt. schätze mal irgendwann werdens auch dx10 für xp anbieten und dann bleibt wirklich nix mehr über. ich sehe vista wirklich nur als zwischenstep für den nachfolger - im oem markt kann man eigentlich eh nicht aus, weil die kisten mit vista vorinstalliert sind. firmen haben grundsätzlich aufgrund von open lizenz oder anderen verträgen damit sowieso kein problem, weil man die kisterl ja mit xp genauso betreiben darf. bei den oems hab ich gehört, dass hp und diverse andere xp bis april/mai nächsten jahres weiterhin anbieten dürfen - was sie auch machen, was man so sieht.
Wenn der Mitarbeiter 90% seiner Zeit damit aufbringen muss, zu überlegen, wie das jetzt mit diesem OS geht, möchte ich die Produktivitätskurve mal sehen.
Genau das, wollte ich sagen !
Wenn man z.B. in einem kleineren Betrieb, den Bleistift erst erfinden muss, bevor man was notieren kann, gibt's diese Firma sehr schnell nicht mehr ! Ich weiss nicht, wieviele hier diesen Druck wirklich kennen
@ memnon
Naja, Du kennst ja immerhin ein Unternehmen, dass masochistisch genug war, Vista schon mal auf 140 Maschinen auszurollen.
das stelle ich mir spaßig vor:
140x neue Hardware + 140x neues OS gepaart mit den 140 Usern die damit beschäftigt sind, nachdem endlich die ganzen Kisten betankt und (wieder) einsatzbereit da stehen, sich mit der neuen Oberfläche anzufreunden.
Wie viele Wochen herrschte in dem Laden eigentlich nur Chaos (oder haben sie inzwischen Konkurs angemeldet? Und das alles damit die Kollegen eine Klicki-bunte Oberfläche zum rumspielen haben.
Ich weiß noch sehr gut als unsere Firma von NT auf XP umgestiegen ist - das war schon schlimm genug ...