Klage gegen Microsoft wegen "Vista Capable" Aufkleber
Laut einer Meldung im "Seattle Post-Intelligencer" hat die US-Bürgerin Dianne Kelley eine Klage gegen Microsoft eingereicht. Das Unternehmen täusche die Kunden mit der Bezeichnung "Windows Vista Capable".
Kelley hatte letztes Jahr einen PC mit diesem Label erworben und musste dann nach der Freigabe des neuen Betriebssystems feststellen, dass das Gerät nicht alle Features von Windows Vista unterstützt, allen voran die neue Benutzeroberfläche "Aero". Der Hintergrund, InfoWeek-Lesern seit langem bekannt: PCs mit "Windows Vista Capable" bewältigen bloss die Aero-lose Home-Basic-Variante; wer die volle Funktionalität will, muss einen "Windows Vista Premium Ready"-PC kaufen.
Microsoft stellt sich natürlich auf den Standpunkt, man habe mit der Unterscheidung zwischen "Capable" und "Premium Ready" genug Konsumentenaufklärung betrieben. Die Anwälte der Klägerin meinen dagegen, es sei täuschend, einen PC mit einem Kleber, der keine weiteren Informationen liefere, als "Vista-fähig" zu bezeichnen, wenn damit gar nicht alle Möglichkeiten genutzt werden könnten, die Microsoft als Vista-typische Neuerungen anpreise.
Die Klägerin gehört mit all den anderen "Ich brauch Geld - ich verklage jetzt mal jemanden" Menschen in einen Sack gesteckt und immer mit dem Knüppel drauf.
Wenn man nicht in der Lage ist, sich über ein zu kaufendes Produkt zu informieren, dann sollte man es lassen. Bei sowas könnte ich an die Decke gehen.
Wenn man nicht in der Lage ist, sich über ein zu kaufendes Produkt zu informieren, dann sollte man es lassen
Ach, das ist einfach komplett "out of Reality". Ich hab schon so oft in PC-Fachgeschäften zugehört, was den Leuten für Auskunft gegeben wird, die es wirklich nicht wissen. Sie kennen sich in diesen Dingen nicht aus und das ist keine Todsünde, dafür können sie vielleicht einiges anderes besser ... ist ja egal. Die sind in Gottes Namen auf den Bullshit und auf die Halbwahrheiten angewiesen, welche ihnen von MS und MS-Möchtegerne-Spezialisten erzählt wird..... Dies wäre dann die eine Seite. Die andere Seite ist auch klar ...
Mal ne Frage:
Mein Freund hat nen PC von FSC gekauft, letztes Jahr Nov. mit ner Upgrademöglichkeit auf Vista. Der Rechner wurde auch als Vista Capable verkauft (Aufkleber is drauf). Vista is jetzt drauf und es fehlt der PCI-Treiber! FSC stellt sich dumm und Saturn will ihn net zurücknehmen, sondern den Rechner haben und einschicken.
Wenn der Rechner als Vista-capable verkauft wird und dann unter Vista nicht 100%ig funktioniert, sollte das doch Grund genug sein, den Rechner zurückzugeben, oder seh ich das falsch?
@Salem24:
Gute Frage, der Fall liegt auch etwas anders als das "Klagemodell".
Hier sehe ich schon den Hersteller bzw. den Haendler in der Schuld, allerdings fahelt mir dazu auch das Hintergrundwissen.