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Direktor
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 12.06.2000
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Alter: 41
Beiträge: 40.346
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Der Computerkonzern Microsoft hat einen ungewöhnlichen Deal mit dem Musiklabel Universal Music geschlossen. In Zukunft soll ein Teil der Erlöse aus den Verkäufen des Mediaplayers Zune an die Plattenfirma abgetreten werden. Universal wiederum plant seinerseits, die Hälfte davon direkt an seine unter Vertrag stehenden Künstler weiterzugeben. "Microsoft hat das Angebot an alle Musiklabels gemacht, die Idee ging von uns aus und Universal Music war der erste Konzern, der den Deal eingegangen ist", erklärt Thomas Kritsch. Er gehe davon aus, dass künftig ein Großteil aller Plattenfirmen auf das Angebot eingehen wird. Bislang war es in der Branche bzw. seitens Apple üblich, den Musikunternehmen einen Anteil aus den Verkäufen der einzelnen Songtitel auszuschütten, nicht aber, sie direkt an den Musikplayern zu beteiligen. Universal wird nun als erstes Label mit dem Start von Microsofts Zune sowohl an Song- als auch an Geräteverkäufen profitieren. Der Computerriese erhofft sich mit diesem Schritt offenbar seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem etablierten Apple iPod stärken zu können. Wie viel Prozent im Detail an Universal bzw. infolge auch an andere Labels abgegeben werden, könne Microsoft aus vertraglichen Gründen nicht offiziell bekannt geben, so Kritsch. Die neuartige Vereinbarung zwischen den beiden Konzernen könnte eine grundlegende Veränderung des Verhältnisses zwischen Technologieentwicklern und Medienunternehmen mit sich bringen. Nicht zuletzt zeigt der Deal auch, wie sehr sich die Plattenfirmen derzeit darum bemühen, mehr Zugang zum Online-Business zu bekommen. Denn bislang verdienen diese durch digitale Musikverkäufe immer noch nicht genug, um jene Löcher zu stopfen, die aus den rückläufigen Zahlen im physischen Geschäft entstehen. Vor zwei Monaten erst hatte sich Universal auch mit der boomenden Videoplattform YouTube arrangiert. Obwohl Label-Chef Doug Morris kurz zuvor noch über Internetseiten wie MySpace und YouTube öffentlich hergezogen war, hatte sich Universal schließlich auf einen Lizenzvertrag mit der Videoplattform geeinigt (
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#2 | |
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Freak
![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 05.05.2002
Beiträge: 184
Renommee: 80
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Zitat:
Wie? Universal waren die einzigen, die 1 Dollar pro Zune (Spiegel) haben wollten? Die nehmen doch sonst alles mit, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Ach, 50% der Einnahmen sollen auch an die Künstler gehen. Super oder? Wie großzügig. Zynismus mal beiseite... Durch solche Aktionen bekommt MS die Labels für Zune (den Shop) auf ihre Seite. Die sind sowieso nicht so gut auf Apple zu sprechen, weil Apple zu monopolistisch sei und den Preis diktiere (Ach nee, so ist das mal aus der anderen Seite). Der Punkt ist jetzt aber der, dass die Labels einfacher sagen könnten "Apple, fick dich!", und ihren Kram nur noch über Zune verkaufen. Dann kommen auch die User zu Zune und Apple wird trocken gelegt. Realistisch betrachtet, ist die Hardware-Abgabe auch nicht neu in Deutschland. Wir zahlen ja auch auf Kopierer, Brenner und Drucker + Medien GEMA-Abgaben. Was mich jetzt eher interessiert: MS will das Angebot auch anderen Labels machen. Bekommt jetzt jedes Label 1 $? Dann sind die 250,- $, die der Zune kosten soll, schnell verteilt. Irgendwie stinkt das alles mächtig und gewaltig. Aber mir soll's egal sein. Ich höre solche Mainstreammusik nicht, kaufe keinen Zune oder iPod, kaufe keine digitale Musik und DRM und Kopierschutz interessiert mich bei Musik auch wenig. Macht euch nur gegenseitig fertig!
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#3 |
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Inspekteur
![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 09.06.2002
Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 11.231
Renommee: 1185
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Na wenn einer aus unternehmerischer Sicht brilliante Verträge schließen kann, dann jawohl Microsoft. Klare Beginn einer Zermürbungstaktik in der jeder weiß, wer den längeren Atem hat(siehe XBOX gegen PS). Aufgrund der monopolistischen Stellung Apples auf diesem Segment ein spannender Kampf. Mal sehen, wie es ausgeht.
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