Vista-Lizenzen abgeschwächt - Hardware kann beliebig oft gewechselt werden
Vor einigen Wochen hat Microsoft mit äusserst harten Vista-Lizenzbedingungen für Aufruhr gesorgt. Demnach wären vor allem die Home-Versionen starken Einschränkungen ausgesetzt gewesen, indem sie bloss zwei Mal hätten aktiviert werden können und nicht in virtuellen Maschinen hätten eingesetzt werden dürfen.
Nun krebst Microsoft teilweise zurück. Laut den neusten Fassungen der Lizenzbedingungen dürfen im Handel gekaufte Vista-Versionen nun wieder beliebig oft auf beliebig vielen PCs installiert werden – allerdings bloss nacheinander und wenn die vorherige Installation gelöscht wurde. Damit ist es nun immerhin wieder möglich, seinen PC aufzurüsten oder zu ersetzen, ohne dass das Betriebssystem dabei nicht mehr lauffähig wird.
Wie Microsoft bekannt gab, habe man mit dieser Massnahme auf die massive Kritik in Blogs und in direktem Feedback reagiert. Es bestünden aber keinerlei Pläne, andere Teile der neuen Lizenzbedingungen zu ändern, was insbesondere den Einsatz in virtuellen Maschinen betrifft. Dies ist für Home-Versionen nach wie vor nicht erlaubt. Ausserdem betrifft die geänderte Regelung nur die im Handel gekauften Versionen, mit PCs gelieferte OEM-Versionen unterliegen anderen Bedingungen.
Und wieder bewahrheitet sich: Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Wenn ich mich da wieder an das Geschrei erinnere
OEM war noch nie gleich SB. OEM sind für die großen PC Lieferanten (z.B. Dell) und die SBs für kleinere Unternehmen, die PCs selbst zusammenschrauben und mit OS verkaufen wollen. Es gibt noch mehr Unterschiede, aber das gibt Dir einen groben Unterschied.
MS hat noch nie Support für OEM-Versionen gegeben.
Bei Problemen ist da immer(!) der PC-Hersteller (z.b. Dell & Co.) zuständig.
Bei SBs, die z.b. von Systemhäusern genutzt werden, gibt in der Regel auch der SB den Support.
Freie Vollversionen, sowie Business (ehemals Corporate) Editions werden von MS supported.
Generell dar nach deutschem Recht eine OEM-Version frei im Handel angeboten und (weiter-)verkauft werden. Für SBs gilt AFAIK das gleiche. Auch hier gibt es keine Beschränkung.
oem = für hersteller wie fsc, hp, dell, etc...
osb = oem für system builder = darf nur mit vertragsunterzeichnung (händler) und vorinstallation verkauft werden
sb = osb nur "normal" verkäuflich
fpp = bunti verpackung für retail märkte (mm, sh)