Microsoft hat nach heftigen Protesten der Hersteller von Security-Software letzte Woche zugesagt, die 64-Bit-Version von Windows Vista um offizielle Kernel-Interfaces zu ergänzen. Diese werden von vielen Sicherheitsprodukten benötigt, um auf Kernel-Informationen zuzugreifen, ohne mit dem Kernel-Schutz PatchGuard in Konflikt zu geraten. Doch wird es nach Aussagen von Microsofts Sicherheitsabteilung mindestens bis zum Service Pack 1 von Vista dauern, bis ein erster Grundstock von dokumentierten Kernel-Interfaces bereit steht, da diese erst entwickelt werden müssen.
Gartner nimmt dies nun zum Anlass, die Anwender vor dem Umstieg auf die 64-Bit-Version von Windows Vista zu warnen, da die Analysten massive Kompatibilitätsprobleme befürchten. So sollen insbesondere Host-Intrusion-Prevention-Systeme ohne die Kernel-Interfaces nicht in der Lage sein, ihre volle Funktionalität zu entfalten.
Abhilfe würden nun die zugesagten Änderungen Microsofts im Rahmen des Service Packs 1 schaffen, doch dieses erwartet Gartner erst Anfang 2008 und befürchtet, dass die Arbeiten an den Security Interfaces womöglich erst mit Service Pack 2 oder noch später abgeschlossen sein werden. Dies würde nicht nur Probleme für die Anwender bedeuten, die die Fähigkeiten ihre Sicherheitssoftware unter Umständen nicht komplett ausschöpfen könnten, sondern auch für die Hersteller der Sicherheitssoftware, die mit jeder Änderungen an den Sicherheits-Interfaces all ihre Applikationen auf Kompatibilität prüfen müssten.
War ja klar, die wollen nur Ihren schrottigen Windows Defender verkaufen und alle anderen vom Markt drängen. Und wieder sind wir einen Schritt näher an Microsofts Weltmonopol.
DAs musst Du aber auch von der anderen Seite sehen. Wieso regt sich nur McAfee und Symatec auf? Andere Hersteller von Antivierenprodukte scheinen keine Probleme mit dem Kernelschutz zu haben und begrüßen diesen sogar!.
Da wird man abwarten müssen, wie gut die Produkte dann noch funzen. Man muss sich sowieso fragen: Wie wird ein Antivirenprogramm unter Vista aussehen? Bis die API's da sind, kann man den Virenschutz nur um die Kernelprotection "herumbauen" und sich darauf verlassen, das diese im Ernstfall ausreicht. Das dem so ist, bezweifle ich ganz stark!
Sophos ist der Meinung das dies reicht. Dazu schreibe ich heute noch eine News. Meiner Meinung nach haben diese zwei Firmen es einfach nur verpennt ihr Produkte so zu entwickeln das die auch auf 64 bit laufen und nun will man mit Hilfe der EU das selbst versaute auf kosten anderer austragen.
dass sich die antivirenhersteller da an die wand gedrückt vorkommen war ja klar, dass die meisten viren erst richtig was anstellen können, wenn der angemeldete benutzer adminrechte hat, ist auch klar :P
für einen hohen %satz an sicherheit kann man auch selber sorgen, warum bekomm ich von symantec keine auf den deckel, weil ich vorhandene möglichkeiten nutze um mein betriebssystem von viren zu schützen ?
ich sag nur eingeschränkter benutzer und mandatory profile + wsus + windows firewall + hardwarefirewall + ipsec ... reicht
War ja klar, die wollen nur Ihren schrottigen Windows Defender verkaufen und alle anderen vom Markt drängen.
Tja, Microsoft läßt sich nicht auf ihrem Weg nicht beirren. Das durften wir ja auch schon bei Windows XP erleben. Und allem zum trotz, wird sich auch Vista, dank vieler DAUs den Weg in viele PCs bahnen.
Seinen wir ehrlich. Auch Vista wird sich irgendwann auch den Workstaions in unseren Firmen wiederfinden, weil es auch unter den Admins in dieser Welt zuviele gibt, die das Spiel mitmachen...
... wie zum Beispiel mein Chef.
Es gibt aber auch noch Firmen für die Wirtschaftlichkeit und Investitionsschutz keine Fremdwörter sind. Scheitern wird das Ganze erst, wenn man die Hardware unter XP und 2000 nicht mehr zum Laufen kriegt - dann kommt man nicht dran vorbei. Bei uns in der Firma gibt es nur 2000 Professional und 2000 Server. XP haben wir überlebt. Und die sog. "Vistataugliche Hardware" läuft problemlos unter 2000. Unser Chef hat eine ganz klare Ansage gemacht. Solange meine Techniker in der Lage sind Windows 2000 Produkte auf aktueller Hardware zum laufen zu kriegen, werden wir unseren Kunden kein anderes Betriebssystem verkaufen und auch wir werden nicht umsteigen.