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Alt 14.09.2006, 13:23   #1
Lemmi
Direktor
 
Benutzerbild von Lemmi
 
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Ort: Dresden
Alter: 39
Beiträge: 38.687

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Standard Spam-Urteil: Rekordschadenersatz für Microsoft

In einem aufsehenerregenden Anti-Spam-Verfahren ist Microsoft als Sieger vom Platz gegangen. Bei der Verurteilung eines britischen Spammers wurde dem Unternehmen dabei die Rekordsumme von 66.500 Euro an Schadenersatz zugesprochen. Das ist die höchste jemals in Europa erteilte Strafe in einem derartigen Verfahren. Microsoft hat den Gerichtsspruch folglich als "größten Erfolg im Kampf gegen Spam in Europa" gefeiert. Die hohe Summe war allerdings nur zum Tragen gekommen, da sich Microsoft nicht auf das geltende britische Anti-Spam-Gesetz berief, sondern eine Verletzung der Nutzungsbedingungen von Hotmail einklagte.

Microsofts Vorgehensweise wird von Branchenexperten als geschickter legaler Schachzug bewertet. Da die herrschenden britischen Gesetze nur nach einer Verwarnung des Spammers schlagend werden und nur eine maximale Höchststrafe von 5.000 Pfund (7.400 Euro) vorsehen, schlug der Konzern den Umweg über die Nutzungsbedingungen seines Hotmail-Dienstes ein. Dort heißt es unter anderem, dass Microsoft-Dienste nicht zum Versenden von Spam missbraucht werden dürfen. Das Gericht gab Microsofts Argumentation Recht und verurteilte den Spammer zu der besagten Rekordstrafe.

Die zahnlosen Anti-Spam-Gesetze in Europa sind Sicherheitsexperten schon seit längerem ein Dorn im Auge. "Am Beispiel von Kanada und den USA sieht man, dass verschärfte Gesetze und Strafen eine abschreckende Wirkung zeigen", meint Spam-Experte Christoph Hardy von Sophos. Zwar gäbe es, wie beispielsweise in Österreich, vereinzelt nationale Bestrebungen, um gegen das Spam-Problem auf gesetzlicher Ebene vorzugehen. Um im Kampf gegen Spammer erfolgreich zu sein, müssten die gesetzlichen Rahmenbedingungen aber europaweit koordiniert werden, ist Hardy überzeugt. (Externer Link pte)

Lemmi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2006, 12:49   #2
coocane
Freak
 
Registriert seit: 05.05.2002
Beiträge: 184



Standard

Bei Spam und Phishing sollte man mal richtig zuschlagen. Es geht nicht einfach um das Versenden von EMails, sondern teilweise schon um verbrecherische, zumindest kriminelle Handlungen. Und wenn man mitbekommt, wieviel Kniste die Typen mit Spam, Phishing, DoS, etc. machen, sind die 66.500 € sicherlich nicht sonderlich schockierend. Die 20.000.000 aus den USA, stört da sicherlich schon empfindlicher.

Was kann man eigentlich gegen Telefonspam tun?

coocane ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2006, 13:32   #3
Andy1
Power Poster
 
Registriert seit: 20.06.2001
Beiträge: 8.201



Cool

Telefonspam? Wie definierst Du dies?

Kommt drauf an, wenn man bei der Telekom ist, geht dies ganz einfach, alle Anrufer die ihre Rufnummer nicht übermitteln, praktisch abzuweisen.
Nachteil leider wird das Telefon sehr ruhig, den bis man allen mitteilt das man ohne dieses Feature nicht angerufen wird, kann es dauern bzw. wie überzeugt man Leute wie z.b. meine Großeltern (fraulicherseits)die mit Technik nichts am Hut haben und gar nicht wissen wo diese Funktion der Rufnummernübermittlung an ihrem Telefon ist?

Andy1 ist offline   Mit Zitat antworten
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