Microsoft droht EU-Kommission mit Vista-Verschiebung
Der Kartellstreit zwischen Microsoft und der Europäischen Kommission geht in die nächste Runde. In einem gestern, Donnerstagabend, veröffentlichten Statement hat Microsoft in den Raum gestellt, dass der Starttermin von Windows Vista in Europa aufgrund weiterer Bedenken der europäischen Kartellhüter erneut verschoben werden könnte. Eine derartige Entscheidung ziehe schwerwiegende Konsequenzen für die gesamte IT-Branche und zehntausende Unternehmen nach sich. Die Kommission müsse sich dessen bewusst sein, warnt Microsoft.
"Von der derzeit herrschenden rechtlichen Unsicherheit bezüglich Vista sind ja nicht nur Microsoft sondern auch die tausenden Geschäfts- und Betriebspartner betroffen", meint Microsoft-Sprecherin Inga Paus. "Studien belegen, dass jeder von Microsoft generierte Euro bei seinen Partnern gleichzeitig mehrere Euro generiert", so Paus weiter. Abseits des politischen Tagesgeschäfts müsse sich die Kommission den Auswirkungen einer etwaigen Verschiebung auf den europäischen Wirtschaftsstandort bewusst sein, zumal man sich seit 15 Monaten in intensivem Austausch mit der Kommission befinde und konkrete Lösungsvorschläge für strittige Bereiche vorgelegt habe.
Unterstützung erhält Microsoft offensichtlich durch vier EU-Parlamentarier, die sich bei der Kommission über die anhaltende Verfolgung von Microsoft und die dadurch ausgelösten Risiken für die IT-Branche beschwert haben. Seit die Redmonder Anfang Juli dieses Jahres zu einer weiteren Strafe von 281 Mio. Euro aufgrund kartellrechtlicher Versäumnisse verdonnert wurden, haben beide Seiten nicht mit öffentlicher Kritik gespart. Auf die jüngste Microsoft-Drohung der Verschiebung zeigte die Kommission naturgemäß wenig Verständnis. "Es hängt einzig und allein an Microsoft, sich an die gültigen Wettbewerbsbestimmungen der EU zu halten. Die Kommission kann sicherlich nicht für eine etwaige Verschiebung von Vista verantwortlich gemacht werden", so die Kommission in einer Aussendung. (pte)
... "Von der derzeit herrschenden rechtlichen Unsicherheit bezüglich Vista sind ja nicht nur Microsoft sondern auch die tausenden Geschäfts- und Betriebspartner betroffen", meint Microsoft-Sprecherin Inga Paus. "Studien belegen, dass jeder von Microsoft generierte Euro bei seinen Partnern gleichzeitig mehrere Euro generiert", so Paus weiter. ...
Na, bei den Preisen ist das ja auch kein Wunder, oder?
Zitat:
... "Es hängt einzig und allein an Microsoft, sich an die gültigen Wettbewerbsbestimmungen der EU zu halten. Die Kommission kann sicherlich nicht für eine etwaige Verschiebung von Vista verantwortlich gemacht werden", so die Kommission in einer Aussendung. (pte)
Da frage ich mich wirklich, ob die Amerikaner tatsächlich glauben, daß die Welt ohne sie untergeht. Oder durch eine Verschiebung des Erscheinungstermins von VISTA. Damit haben sie ja sonst auch keine Probleme.
Volkssport Microsoft verfolgen.
Mir geht das ganze Geseier langsam auf die Nerven. Wenn man dieses Engagement bei allen Softwarefirmen machen würde, dann käme man aus dem Klagen gar nicht mehr raus.
Da entscheiden Menschen, die nicht den Hauch einer Ahnung haben und bekommen Rückendeckung aus der Bevölkerung von Menschen, die es nicht schaffen würden Win98 zu konfigurieren. Mal abgesehen, dass gar nicht viele Menschen wissen, dass MS mehr als nur Windows ist. Die wahren Innovationen liegen bei Microsoft ganz woanders .. Aber ich verzettel mich hier wieder und könnte mich in Rage schreiben...
Kaum einer ist sich bewusst, was eine Verschiebung von Vista bedeuten würde (Die EU-Menschen ganz bestimmt nicht). Trotzdem hoffe ich, dass sich MS hierbei durchsetzt.