Ein funktionierendes OS? Ich geb zu, das ist bei Linux wohl utopisch und ein Grund, warum ich das wirklich nur jedes Schaltjahr mal anfasse, aber ich hatte doch gehofft, daß sich in den letzten 2 Jahren was getan hat, was Usability und Easibility angeht... Dafür, daß so viele von Unbuntu geschwärmt haben, bin ich eben enttäuscht! Ich hatte gehofft ein OS vorzufinden, was geht und einfach zu bedienen ist.
Naja, vll. setz ich mich morgen nochmal dran, nur hab ich keine Ahnung, wo ich noch ansetzen soll, damit KDevelop das wxWindows frißt. Jetzt bleib ich erstmal bei Windows... Da läuft wxWidgets nämlich!
Gruß, Dee
PS: Danke dennoch für Deine Zeit! Du kannst ja nix dafür, daß Linux meine Erwartungen nicht erfüllt... Ich sehe es aber so: Ich möchte, daß neben Windows endlich mal ein ordentliches OS auf dem Markt kommt, was quasi auch für meine Eltern zu handhaben ist. Daher finde ich es immer extrem schade, daß Linux so "userfeindlich" ist und frage mich, wann es das denn endlich mal ablegt. Was soll das denn werden, wenn Windows Vista auf dem Markt kommt und Alternativen gesucht werden?
Vll. liegt der Fehler nicht am OS sondern am rangehen daran.
Will auf keinen Fall motzen, denke aber Du solltest XFCE oder E17 mal eine Chance geben, da dürften solche Sachen, wenn es mich nicht täuscht schon drin (Widgets).
KDE denke ich wird erst mit der 4.0 wieder der "Reißer", ich gestehe ich stand jetzt ein wenig auf der Leitung, für Deine Eltern, welche Anforderungen stellen sie den?
Du weißt doch man muss nicht erst mit einem LKW eine kleine Kiste transportieren.
Perfekte OS wird es nicht geben. Bestimmt nicht Dein letzter Versuch.
Mein letzter Versuch sicher nicht, das ist gewiss. *g*
Meine Eltern nehm ich gern als Beispiel für den Standard-User der älteren Generation, die gar nichts mit PCs anfangen können. Mein Vater ruft mich eigentlich fast jedes Wochenende an und fragt, warum das Fenster wieder so komisch verschoben ist und wie er das hinkriegt. (Doppelklick auf Rahmen!) Da diese von Windows rein gar nichts wußten, hatte ich auch mit dem Gedanken gespielt Ihnen Linux zu installieren, aber was soll ich meinem Vater sagen, wenn man was nicht geht. "Ja, das ist ganz einfach. Öffne die Konsole, gib sudo gedit /boot/grub/menu.lst ein und setz ganz unten irgendwo ein # hin." Ne ne, das kann ich denen (und mir vor allem) nicht antun!
Schauen wir mal, was die nächste Distri sein wird, die ich mir antue...
Denke auch das dies nicht Dein letzter Versuch war, allerdings gebe ich zu bedenken, es vll. gleich einmal richtig, so mit gentoo zu versuchen, zumindest ist der "Lerneffekt" am größten.
Probleme die Dir jetzt noch als riesig erscheinen, werden winzig.
Sehe das so durch die Möglichkeit ein gut funktionierendes Gentoo zu bekommen ist man ein wenig mehr gezwungen die Dokumentation zu rate zu ziehen.
Zu Deinen Eltern, aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen das ich das Handbuch mit in einem Ordner gepseichert habe und es bisher nicht nötig war Support zu leisten (4 Monate) seid dem läuft bei meinen Eltern Ubuntu und ohne Probleme.
Konsole hin oder her, für mich ist damit einiges einfacher und schneller als mit Maus.
Vll. wenn "Dapper" im April kommt, was ich noch nicht gehört habe, war das Ubuntu trotz seiner "Jugend" schon erstaunlich stabil und abgerundet läuft, musstest Du wegen einem Treiber neustarten etc.
In soweit empfinde ich es einfacher als jedes bisher getestete System.
Und dpkg-reconfigure <Datei> und schon läuft selbst auf der Konsole einiges sehr einfach ab.
Aber ich denke Dir geht es wie mir, jedes Jahr mal ein wenig bis man sich entscheidet.
Nachteil von Ubuntu (Linux) ist das es langweilig ist, so eben läuft ohne etwas tuen zu müssen.
Probleme die Dir jetzt noch als riesig erscheinen, werden winzig.
Ich bin mir grad nicht sicher, ob das die richtige Lösung ist. Klingt nach dem Motto:
A: "Ach, 20 Bahnen schwimmen ist so lang und mir tun die Arme weh."
B: "Dann durchquer doch mal den Ärmelkanal, dann erscheint Dir das hier ganz wenig."
Zu Deinen Eltern: Respekt! Darf ich fragen, was diese beruflich machen und seit wann Sie mit PCs arbeiten? Wie gesagt, mein Vater fragt mich, wie man Fenster verschiebt oder mit welcher Maustaste man klicken muß. Und meine Mutter kann nur schwer eine Maus bedienen. (Kein Scherz, sie hat damit echt Probleme die Handbewegung auf den Schim umzusetzen!) Daher brauche ich eben was, was extrem simpel ist und für mich einfach zum fernwarten. Da hat sich Windows irgendwie angeboten!
Zitat:
Konsole hin oder her, für mich ist damit einiges einfacher und schneller als mit Maus.
Das sagen die meisten Linuxianer! Für mich gilt: Jedes Mal, wenn ich die Konsole öffnen muß, gibt es nen Minuspunkt. Ich seh eben einfach nicht ein, warum ich bei einem modern OS Sachen eintippen soll.
Zitat:
Aber ich denke Dir geht es wie mir, jedes Jahr mal ein wenig bis man sich entscheidet.
Naja, die Entscheidung ist gefallen und von meinem Win2k wird mich auch niemand und nichts so schnell abbringen. Ich suche mehr oder weniger nur eine Alternative, weil im Jahr 2030 MS Win2k sicher nicht mehr supported! *g* Und bis dahin hat es Linux ja vll. geschafft mein Herz zu erobern!
Zitat:
Nachteil von Ubuntu (Linux) ist das es langweilig ist, so eben läuft ohne etwas tuen zu müssen.
Na, die Probleme hätte ich auch gern mal! *g* Also wenn Du mir versprechen kannst, daß unter Ubuntu (also ohne K) alles funktioniert, wie ich will, dann installiere ich das nochmal. Um es nochmal zu betonen: Ich möchte kein Lerneffekt, ich möchte ein OS!
meine Eltern sind Rentner, haben mit Computern mehr oder weniger zu tuen gehabt als Nutzer.
Mein Vater in einem großen Energieunternehmen Lager/Einkauf und Bestellung, er hat mehr oder weniger noch unter DOS ein System einer Datenbank benutzt, frage mich nicht von wem oder so.
Meine Mutter hat viele Jahre in der EDV gearbeitet und kam erst spät zum PC, vorher waren das noch Lochkartenmaschinen.
Was im einzelnen OS sind ist ihnen egal.
Meisten Probleme hat meinen Eltern die Begriffe gemacht, Browser, Explorer, etc.
Ob meine Eltern im einzelnen den Unterschied zwischen Datei und Ordner wissen entzieht sich meiner Kenntniss.
Als ich vor 5 Jahren ihren Rechner einrichtete erklärte ich sehr ausführlich den Gebrauch und die Benutzung ich versuchte es mit bildhafter Sprache und vergewisserte mich das es auch so verstanden wurde iwe ich dachte.
Allein die Erklärung des Menüs Datei-Bearbeiten-Ansicht-Extra-Hilfe war sehr ausführlich so das sie es gut nachvollziehen konnten und wenn Fragen kamen die dann auch gleich relativ einfach zu beatworten waren.
Zur Entschuldigung muss ich sagen das meine Eltern Handbücher und Anleitungen sehr genau lesen und versuchen nachzuvollziehen.
Zu dem Unterschied der einzelnen OS unter beiden ist die Bedienung der Maus relativ gleich (mittlerweile),
Konsole wird mit Tastaturkombination geöffnet (8Konsolen) oder mehr nach gusto.
Die Fernwartung dürfte unter Linux gar kein Problem sein.
Ich warte meinen W2K Server von Ubuntu aus ohne etwas nachinstalliert zu haben.
Sicher helfe ich Dir das ist doch Ubuntu (linux) klar, Ehrenwort.
Sicher steht ausser Frage das mit W2K MS etwas gutes gelungen ist.
Bitte versuche mir einmal so genau wie möglich zu beschreiben was Du im einzelnen auch machen möchtst da wäre es nämlich einfacher schon mal zu schauen, ist das machbar, wenn ja wie, oder es ist machbar aber nicht richtig lauffähig.
Kann Dir auch die Cd schicken kein Problem, brauchst nicht downloaden.
So, Pause ist gleich vorbei, noch schnell was tippen...
Okay, einen kleinen Unterschied gibt es also zwischen unseren Eltern. Meine haben EDV-technisch eben nie etwas in dieser Richtung gemacht. Den ersten PC habe ich ihnen vor 2 Jahren geschenkt, damit sie mich nicht immer nerven, wenn ein Brief zu schreiben ist. (War aber ein Schuß nach hinten, sie warten jetzt einfach, bis ich sie wieder besuche.) Und Anleitungen lesen versuche sie zwar, in der PC-Welt (Also nicht die Zeitung! *g*) ist das meiste aber Englisch und das können sie eben kein Stück. (Allein das Vorlesen der Fehlermeldung per Telefon ist immer ein Abenteuer...)
Okay, zu dem was ich suche: ... Hm, ein Linux-OS, das genauso geht wie Windows. Kleiner Scherz! Also ich spiele nicht, so daß das schon mal kein Grund wäre! Wichtig ist für mich die Programmierung (Schließlich verdien ich damit grad mein Geld!), vor allem eben auch etwas ausführliche Projekte mit wxWidgets 2.4.2.
Dann ist Geschwindigkeit sehr wichtig! Dadurch, daß ich keine Swap angelegt hat wurde eben alles etwas langsamer. Da wäre dann später meien Frage, wie man das Swap-Dings wie bei Windows in ne Datei quetschen kann und den Speicher frei kriegt!
Zwingend brauche ich nen guten Dateimanager wie den Windows Explorer. XFE, wie oben erwähnt, ist zwar nah dran, aber da fehlen doch einige Feature. Und Konquerer finde ich zu überladen, zu bunt und nicht richtig konfigurierbar. (Zumindest nicht mit den Menü-Optionen!)
Ja, ich surfe noch, sprich DSL-Einrichtung ist wichtig, aber das geht. Gibt aber immer noch kleiner Hänger, so konnte ich mich gestern zwar als normaler User einwählen, bei "poff" kam aber "Failed. Nothing killed.". Ging erst mit "sudo", was ja nicht sein kann... Programme wie Firefox, Opera und Thunderbird kann ich ja selbst installieren und einrichten. (Wobei ich bis heute nicht verstehe, warum das Windows-Menü von FF anders aussieht als das unter Linux!)
Texen muß ich auch! Da brauch ich eben nen guten Editor und natürlich die ganzen Pakete. Unter Win nutze ich MiKTex und LEd als Editor.
Paint-Programm wäre nicht schlecht, wobei ich GIMP viel zu groß finde. Eher sowas wie Paint.Net, wenn Du das kennst! Ist in meinen Augen vollkommen ausreichend! Wichtig sind Layer...
Videobearbeitung werde ich wohl, wenn Linux wirklich läuft, unter Win machen. Da ist mir Ulead zu sehr ans Herz gewachsen...
Ach, ich muß natürlich keineswegs KDE oder Gnome nutzen. Bei Mandrake hab ich auch den Windowmanager genommen, wobei der sehr spartanisch aussah. Wichtig ist bei mir nicht das bunte, aber dennoch sollte Effizienz da sein. (Und darunter verstehe ich nicht eine große Shell zu ölffnen! *g*)
Zuschicken ist nicht nötig, weiß eh nicht, was ich mit meiner DSL-Flat sonst anfangen soll... Dann lad ich jetzt mal los. Bis zum Feierabend ist das ja fertig!
Will ich mal versuchen langsam aber sicher es zusammen zu fassen:
Dateimanager: Gnome-Commander
Zeichnen/Grafik: einfach mit Synaptic nach freischalten aller Packetquellen mit dem Begriff Paint sich etwas raussuchen
PPoeconf: das mit dem neustart hängt mit eth0 zusammen, bevor die Ethernetschnittstelle aktiv ist führt er ppoeconf aus, findet aber keine eth0, die lässt sich mit einem Aufruf ändern.
cd /etc/ppp
ln -s ppp_on_boot.dsl ppp_on_boot
eventuell ist zu prüfen ob die entsprechenden Module auch geladen werden, dies erledige ich sehr praktisch mit GUI
mittels modconf nachzuinstallieren über Synaptic.
Habe sicher noch jede Menge vergessen.
Meine Vorgehensweise ist immer erst alles was ich mir aufgeschrieben habe abzuarbeiten und nachzuinstallieren
Build-essential
Kernel-Image
Gcc (je nach benötigter Version)
Automake
Autoconf
modconf
und noch einige andere Sachen die mehr der Optik des Systems dienen art-manager, themes usw.
Meinen Eltern blieb nichts anders übrig, ich wohne 100km weg und kann nicht so wie sie es manchmal gerne möchten.
Meinen Vater hat die Sicherheit des Systems überzeugt.
Sicher gibt es auch kleinigkeiten an denen es manchmal hängt, aber sie nutzen den Rechner auch nur zum schreiben,mailen, surfen.
Bilder ansehen, mal eine CD brennen, K3B ist ihr Favorit.
Wenn ich etwas vergessen habe, achja Swap würde ich nicht weglassen allerdings klein halten 500MB und ganz am Anfang der Platte/Partition eben.
Da hat Ubuntu gegenüber Gentoo oder BSD ein paar "Nachteile" finde ich was Geschwindigkeit betrifft dies wird aber mit der nächsten Gnomeversion besser.
Wie immer alles besser werden soll.
Wegen xwidgets bin ich noch am lesen, die dürften aber in Synaptic drin sein. Auch mit Synaptic installiert löst die entsprechenden Abhängigkeiten gut auf.
Lieber Dee, verabschiede dich bitte von dem Gedanken, dass du GNU/Linux so eben in ein paar Tagen lernst, besonders wenn du, wie ich hier so lese, dich gleich tiefergehender beschäftigen willst, als die meisten Einsteiger.
Ich hätte jetzt ganz spontan auch mal ein gentoo linux in die Runde geworfen, sehr zeitintensiv, aber hoher Lerneffekt von Anfang an (sehr gutes Forum!). In jedem Fall, lass Dir Zeit, selten klappt sofort alles reibungslos ...
Als Windowmanager ist Gnome sicher eine gute Wahl, auch wenn sich halb slashdot über Herrn Torvalds Aussage pro KDE auslässt. Tiny small and simple sind die ganzen *box(en) wie blackbox (mein Favorit bei schlanken langsamen Systemen), openbox oder busybox. Xfce4 ist sicher auch eine gute Alternative.
Ein üppiger universeller Editor ist LaTeX (project site), oder etwas simpler: nedit. In der Konsole ohne Frage Vi IMproved (vim).
Ich habe mich mittlerweile zu sehr an nautilus als dateimanager gewöhnt, um andere empfehlen zu können (entsprechend zu KDE`s konqueror).
(alles imo! & Andy hat ja auch schon einiges genannt)
Weil ihr auch von euren Eltern schreibt, meine Ma hat, seit etwa einem halben Jahr, eine Ubuntukiste von mir geerbt -sie musste sich von W2k verabschieden- und besonders ich bin hochzufrieden mit ihren Fortschritten. Es war überhaupt kein Problem (naja fast) sie umzustellen, der Rechner wird remote verwaltet (dank dyndns & ddclient) per vino (Gnome) oder nur ssh. Übrigens, wenn ich mich recht erinnere, war diese Ubuntuinstallation die erste, bei der ich nichts von den Standardeinstellungen ändern musste.