Hat jemand von euch von dieser neuen Serie in den USA schon gehört. Ist mal was neues, ne ganz andere Art von Sitcom...nicht zu vergleichen mit Friends, SATC oder Will and Grace..
Es geht um moderne Grim Reapers (Sensenmänner/frauen) in der heutigen Zeit die den "Job" haben, Seelen von Menschen zu sammeln (durch Berühren), die kurz darauf gewaltsam sterben...hört sich nicht witzig an, aber man kann sich das schmunzeln nicht verkneifen. Sie leben wie alle anderen Menschen (mit dem Unterschied, dass sie eben tot sind ;-)) und müssen auch neben dem Job als Sensenmann noch arbeiten, um ihre Miete bezahlen zu können. Einige wohnen dabei praktischerweise in den Wohnungen von kürzlich verstorbenen...
Tod ist schon ein schwieriges Thema und ich glaube, dass man versucht, das Thema endlich zur Sprache zu bringen. TV-Start in Deutschland ist noch nicht geplant, aber ich bin mir sicher, dass die Serie in einem Jahr auch in D laufen wird. Was meint ihr? Sollte das ein Vorbild sein, Tabuthemen endlich mal anzusprechen? Will und Grace (erste Schwulencomedy) haben ja gerade wieder eine Auszeichnung bekommen....
Der Tod ein Tabu-Thema? Klar, besonders wenn uns-Arnie Gouverneur wird. Hasta-la-Vüsta, Böbüh!
BTW: da ich gestern mal wieder nach langer Zeit dem Fernsehn frönen durfte -> The Green Mile ist dahingehend ein gehaltvollerer Film, der sich mit dem Tod befasst. Finde ich.
bei The Green Mile sollte es wohl eher um die Todesstrafe gehen. Is aber Halt S. King, da geht es halt auch um andere Sachen. Hat mir trotzdem sehr gut gefallen, war halt endlich wieder mal ein gescheites Buch von Ihm. Todesstrafe -->> Dead man walking
Zurück zum Thema, Dead like me klingt für mich viel zu Brrritisch, könnte also sehr gut werden. Ich gehe davon aus das es lange dauern wird bis ich was davon sehen werde, also tue ich mal so, als ob die Serie noch gar nicht exisitert.
Bin also gespannt und hoffe das die Synchronisation nicht ganz so schlimm wird. Man ist ja hier einiges gewohnt, wenn es um die Auswahl der Sprecher geht.
Ansonsten würde ich meinen, dass es bei GM nicht unbedingt primär um "Todestrafe" ging, sondern um das Befassen mit dem Tod generell --> "Wir alle haben unsere Grüne Meile zu gehen. Jeder auf seine eigene Weise"
Das Spiel mit Extremen is für mich rein Stilmittel der Branche