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  1. #1
    Cool Newbie Jony befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Cool Betriebsystem umzug auf neue Platte

    Hallo Forum,
    zu dem Thema habe ich schon zahlreiche Beiträge gelesen und bei Google gesucht, meine Frage ist aber speziell. Folgendes habe ich erfolgreiche durchgezogen um mein XP-System von einer alten 80 GB (Master) auf eine neue 500 GB Platte (durchgeschliffen) umzuziehen:

    1. zur Sicherheit BootManager eingerichtet für die alte C: und die neue F:
    2. Mit Partition Manager 2005 die Partition C: auf die Partition F: kopiert.
    3. Da das mit diesem Programm geplante Tauschen der Laufwerksbuchstaben vom Betriebssystem nicht angenommen wurde habe ich in der Registry die Bezeichnungen der HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices vertauscht.
    4. neue Partition F: (ehemaliges C: Systemlaufwerk) auf inaktiv gesetzt

    So, es läuft äusserlich alles tadellos. Das Betriebssystem ist wieder auf C:, aber auf der neuen Platte, wo vorher F: war. Das Laufwerk F: sitzt jetzt auf der alten Platte, wo vorher C: war. Meine Firewall musste offensichtlich ein paar Regeln neu erstellen. Probeweise habe ich mal die alte Platte abgeklemmt, danach konnte das System nicht booten. Den Grund vermute ich hier aber auf der Hardwareseite.

    Grosse Frage: Kann ich jetzt die alte Partition C: (jetzt F: Partition) plattmachen oder könnte das Betriebssystem doch noch auf irgendwelche Dateien zugreifen müssen? Ich möchte nicht unbedingt die Platten (Master-Slave) umstöpseln müssen, da man so schlecht rankommt. Ich frage sicherheitshalber lieber, als nachher doch noch das ganze System neu aufsetzen zu müssen nachdem ich schon soviel geschafft habe .

    Also für einen Hinweis wäre ich sehr dankbar.

    Grüsse



  2. #2
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    hallo ...

    ... vorsicht mit löschen! ... vor allem, wenn du sicher bist, dass du von der neuen platte nicht booten kannst!

    also ... ich schreib dir mal, wie ich das immer mache:
    1. alte festplatte ausbauen und "entjumpern"
    2. neue festplatte einbauen und als master jumpern
    3. a) alte festplatte per usb anschließen (dazu gibt es tools z.b. bei conrad electronic oder pearl und auch noch anderen für wenig geld)
    3. b) alte festplatte als slave anschließen
    4. mit acronis true image booten und festplatte klonen
    5. vor neustart (!) alte festplatte abziehen (sonst wirds nix!), dann kann dir auch nicht passieren, dass sich die laufwerke "vermischen". das passiert nämlich, wenn man nicht abklemmt und der rechner wider erwarten durchstartet. dann sind die systeme mit jeweils einer platte (wie scheinbar bei dir) nicht lauffähig.
    6. neu starten
    7. fertisch

    klappt immer! (jedenfalls weg 3.a) bisher bei mir)

    viele grüße


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  3. #3
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    Question geht's mit meinen Programmen nicht?

    Hallo Herr Beck,

    danke für die Antwort. Ich habe schon mal in den GDATA Partition Manager 2005 und den dazugehörigen Bootmanager investiert und möchte nicht noch mehr Geld und Zeit vergeben. Ich habe schon einige Tips gelesen und jeder schwört offensichtlich auf irgendein (sein) Programm.

    Ich bin leider nur Laie und kenne nicht die genauen Auswirkungen von aktiven/inaktiven Partitionen. Folgendes habe ich noch versucht: Im Bios die HD1 (neue Festplatte) als Bootlaufwerk zu aktivieren hat ohne angestöpselte HD0 nichts gebracht. Ich vermute mal ganz vorsichtig: Mein Bootmanager sitzt wohl auf HD0. In diesem habe ich das Booten von Laufwerk C: auf HD1 als Standard gesetzt.

    Offensichtlich geht aber ohne HD0 noch nichts (schwarzer Bildschirm und Fehlermeldung nach dem BIOS geladen hat), keine Ahnung warum. Aber heisst den das gleichzeigtig, dass ich die alte Systempartition (jetzt F: Partition) nicht formatieren und neu beschreiben könnte? Dadurch wird der Bootmanager doch nicht gelöscht, oder? Sitzt der nicht im MBR und bleibt dabei unangetastet? Sind C: und F: nun wirklich vermischt bei mir? Wie kann ich das feststellen und kann ich noch ohne HD0 von HD1 booten lassen, wenn notwendig mit umstöpseln?

    Danke für die Hilfe

    Jony

    P.S. Könnte ich die Laufwerksvertauschung in der Registry wieder rückgängig machen, den Kopiervorgang mit PartitionManager wiederholen und vor dem Neustart die HD0 am Master abziehen? Kann das Bootlaufwerk nicht auch am Slave hängen?


    Geändert von Jony (09.11.2008 um 20:37 Uhr)

  4. #4
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    hallo ...

    ... das "problem" mit dem schwören ist: ich kenn meine baustelle aber die anderen nicht! mit anderen worten: ich kenne die vorgehensweise und besonderheiten mit partition manager nicht. deshalb hab ich erst mal geschrieben wies auf meiner baustelle geht ... nichts für ungut.

    wichtig ist jetzt, keine unüberlegten schritte zu machen, sondern genau zu klären, was passiert ist und was weiter zu tun ist. da müssen ihnen aber andere in diesem forum helfen, da ich mich, wie gesagt, mit dieser speziellen "baustelle" (partition manager) zu wenig beschäftigt habe.

    meiner meinung nach liegt der knackpunkt im bereich ihres punktes 3.

    sorry, dass ich hier nicht weiterhelfen kann.

    viele grüße


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  5. #5
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    Ihre Antwort hat mich jedenfalls schon gerettet - kritisieren wollte ich auf keinen Fall.

    Das TV-Programm kann z.B. beim Start das Audiogerät nicht finden, obwohl mit sonst beim Sound nichts aufgefallen ist. Der PartitionManager hat also doch nicht alles kopiert. Langsam wirds zur Operation am offenen Herzen. Problematisch ist, dass ich auf den anderen Partitionen der Festplatten noch wichtige Daten drauf habe, die ich nicht verlieren darf. Ich habe jetzt den Tausch der Laufwerksbuchstaben in der Registry wieder rückgängig gemacht und werde mich wohl nach einem anderen Programm umsehen zum klonen - aber nicht mehr heute.

    Grüsse



  6. #6
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    hallo ...

    ... immer schön locker bleiben ... ich hatte kein problem mit ihrer antwort ...

    von der beschreibung her bin ich sicher, dass eine vermischung vorliegt ... schauen sie mal bei einigen programmen, wo sie liegen und wo sie ausgeführt werden (eigenschaften). sie werden welche finden, die auf C:\ liegen und welche die auf F:\ liegen, da bin ich ganz sicher.

    jetzt mal scharf überlegen (aus der ferne ist das immer gar nicht so einfach): sie könnten alles durchprobieren und die verknüpfungen neu setzen ... ist ja kopiert, oder nicht ... ... ...

    also ich würde die neu platte erst mal rausnehmen und, da ja auf der alten platte nichts gelöscht wurde, versuchen, diese wieder in gang zu bringen. vor irgendwelchen änderungen testen, ob das system und alle anwendungen laufen! dann falls erforderlich nach und nach registry-einträge zurückändern, bios-einstellungen zurückändern ... dazwischen immer testen ... allerdings kann es jetzt trotzdem sein, dass der start mit beiden platten veränderungen an der original-registry hervorgerufen hat ... mmmhhh ... dann könnte das auch eine verschlimmbesserung sein ... gehupft wie gesprungen ... auf jeden fall immer wieder testen, ob alles läuft ... und dann auch erst mal die "wichtigen daten" sichern! geht übrigens auch hervorragend mit acronis true image, dann aber bitte über die bootfunktion, also zunächst nicht installieren! falls es wirklich eine verschlimmbesserung ist, ist das aber trotzdem nur halb so schlimm , denn die original-installation ließe sich zur not reparieren (nicht wiederherstellungskonsole!), was ich aber denke, dass nicht erforderlich sein wird, und die programme, die nicht funktionieren, müssten einmal neu installiert werden.

    und wenn dann alles wieder friede, freude, eierkuchen ist, dann würde ich einen neuen klon-versuch machen.

    bei acronis gibt es auch eine hervorragende, allerdings englische anleitung zum klonen


    viele grüße


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  7. #7
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    Mit jedem Image-Programm (z.B. True Image, Ghost etc.) läßt sich die "Umsiedlung" des BS auch ohne Klonen problemlos erledigen. Für diesen Fall mein Vorschlag:
    neue Platte mit dem Partition Manager in mindestens zwei Partitionen aufteilen, LW C (Primär/Aktiv), muß notgedrungen die Größe der alten Platte von 80GB haben, der Rest als logisches LW - (richtet das Programm vermutlich ohnehin so ein). Dann folgt der Teil mit dem Image Programm - ich beziehe mich mal auf Acronis True Image.
    Zuerst müßte das Programm allerdings in einem funktionierenden Windows installiert werden, um damit eine bootfähige True Image-CD erstellen zu können.
    Mit dieser CD starten und ein Daten-Image (genannt:Backup) der alten Platte (die wie ich verstehe nur eine Partition hat) in einen Ordner auf die 2. Partition der Neuen speichern. Die alte Platte abklemmen und die Neue als Master jumpern.
    PC wieder mit der CD starten und im Programm mit "Wiederherstellen" die Image-Datei auf der 2. Partition wählen, welche in Partition 1 eingefügt wird. Neustart ohne CD und Windows läuft wie gehabt.
    Die alte Platte würde ich, wenn alles ordnungsgemäß verlaufen ist, löschen und als logisches Laufwerk eingerichtet, entweder als Slave oder als Master je nach schon vorhandener Belegung (DVD-LW) und Bedarf (z.B. als Backup-LW) wieder anschließen.

    Übrigens: die 49 € für True Image sind für alle Zeiten gut angelegt!


    Geändert von Ferrit (10.11.2008 um 10:40 Uhr)

  8. #8
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    Also gut, auch ich hätte das Problem mit einem Image Programm, vor Allem aber ohne die Nummer mit dem Boot-Manager, gelöst.

    Aber gut, passiert ist passiert.

    Ich würde nun zunächst versuchen die alte Platte abzuklemmen und bei der neuen dann eine Reparaturinstallation durchführen, um die Bootdateien auf diese neue Platte zu bekommen!
    Wenn das geklappt hat den Boot-Manager wieder killen (MBR überschreiben) und dann die alte Platte wieder anklemmen , um sie ggf. neu zu formatieren und weiter als Datenträger nutzen zu können.


    @ Ferrit
    Die Systempartition der neuen Platte muss nicht zwangsläufig die gleiche Größe haben, wie die ursprüngliche.
    Acronis True Image lässt es doch zu beim Rückspielen die Partitionsgröße anzupassen!


    JuBo14

    Ich würde nie behaupten, andere Menschen sind doof.
    Allerdings bin ich der Meinung, dass einige Menschen völlig anders denken als ich!

  9. #9
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    Die Systempartition der neuen Platte muss nicht zwangsläufig die gleiche Größe haben, wie die ursprüngliche.
    Acronis True Image lässt es doch zu beim Rückspielen die Partitionsgröße anzupassen!
    Richtig, aber ich ging von dem Gedanken aus, daß er nur eine Partition mit BS und anderen Daten hat, die möglicherweise randvoll ist.
    Wenn allerdings alle Daten auf dieser 80GB Platte weniger GB ausmachen, kann die Partition im Sinne Deines Hinweises auf die der Datenmenge entsprechende Größe angepasst werden. Die mögliche Mindestgröße wird dann von True Image angezeigt.



  10. #10
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    Zustandsbericht:

    Hallo Forum, einen Ablaufbericht (Nächte später) möchte ich euch nicht vorenthalten:
    - Datensicherungen auf beiden HDs in separaten Partitionen gemacht
    - Da Acronis nur ganze HDs kopieren kann, Probeversion von DriveClone geladen und C: auf HD1 F: geklont, bei Neustart HD0 abgeklemmt und nichts lief mehr
    - Bootmagager auf HD0 wollte Rettungsdiskette
    - Reparaturinstallation auf HD1 durchgeführt, ohne Erfolg
    - Festplatten wechselweise abgeklemmt und umgejumpert, BIOS umgestellt, ohne Erfolg, kein Booten möglich
    - alle möglichen Rettungsdisketten eingelegt und verzweifelt, weil Laufwerksbuchstaben nicht mehr vorhanden oder durcheinandergewirbelt waren

    Irgendwann habe ich dann mal mit der Support-CD die Startdateien (boot.ini, nt...) auf HD0 wieder hergestellt und die alte Festplatte bootete, als ob nie was gewesen wäre. Da ich meine Datenpartition wieder gesehen habe, bin ich wieder mutiger geworten und hab auf HD1 mit der GDATA-Rettungsdiskette den MBR aktualisiert, das alte HD0 abgesteckt und konnte das kopierte BS booten.

    Wenn ich beide HDs drin habe wird jetzt von der alten HD0 auf C: gebootet und die Laufwerksbuchstaben sind die alten. Wenn ich die HD0 abstecke, wird am Slave von HD1, ebenfalls als C: gebootet. Fazit: Zwei getrennte Systeme (auf HD1 noch leicht fehlerbehaftet) - mehr nicht.

    Weiteres Vorgehen: Wenn ich jetzt noch die Bezeichnungen der Laufwerksbuchstaben der zwei Systempartitionen in den HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices vertausche , wird dann automatisch von HD1 auf C: gebootet? Ist das erfolgsversprechend und brauche ich doch noch mal den Bootmanager auf HD0? Ich weiss nicht wie tief die Änderung in der Registry geht und ob diese gleich beim Booten oder erst beim Windowsstarts greift und was sie noch beeinflusst.

    Grüsse



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