Wenn ich wieder einmal lese wie performant die neuen MultiCore-CPUs von Intel inzwischen
im vergleich zu den alten CPUs sind dann frage mich auf welchem Grund der Geschwindigkeitsgewinn basiert.
Sind die einzelnen Rechenwerke/CPUs schneller geworden oder kommt das alles nur wegen der Parallelität?
Nehmen wir eine i5 Core CPU mit einer Nominaltaktfrequenz von 2,0 GHz
und eine gute alte Single Core CPU mit einer Nominaltaktfrequenz von 4,0 Ghz
1 Hz bedeutet im Grunde die Ausführung eines Rechenschrittes in der CPU pro Zeiteinheit.
Dann müsste also die alte Single Core CPU doppelt so schnell sein wie EIN Kern einer Multi-Core CPU.
Hyperthreading und Pipelining gabs schon bei der Single-Core CPU.
Im Gegenteil muss man bei der Multi-Core CPU schon ein paar % abziehen für den Koordinationsaufwand
der verschiedenen CPUs.
Wo also bleibt da der vielgepriesene Performance-Gewinn?
Wenn es einen solchen geben sollte: In welchen Grössenordnungen liegt denn der
wenn man mal von zwei gleiche Nominaltaktfrequenzen ausgeht ?
Bei 1% 10% oder 50% ?
Peter




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