In der Theorie soll eSATA ähnlichen Komfort bieten wie USB und FireWire, also insbesondere das Anstecken oder Abziehen von Geräten im laufenden Betrieb (Hot-Plugging) erlauben. Das klappt bis heute leider nur mit Einschränkungen. Grundvoraussetzung ist ein Hot-Plug-fähiger Treiber; solche gibt es für fast alle eSATA-tauglichen Controller, aber nicht für alle Mainboard-Chipsätze mit SATA-Ports. Die Nvidia-Treiber für die Nforce-Chipsätze (Nforce3, 4, 500, 600, GeForce 6000, MCP430) sind beispielsweise Hot-Plug-fähig, fehlen aber noch für Windows Vista. Unter Windows XP lassen sich bei den genannten Nvidia-Chipsätzen SATA-Platten mit Ausnahme des Systemlaufwerks wie ein USB-Speicher über das Taskleisten-Symbol „Hardware sicher entfernen“ abmelden. Anscheinend gibt es aber auch noch Bugs, denn immer wieder melden c't-Leser, dass es mit der Erkennung von Platten hapert, die im laufenden Betrieb neu angeschlossen wurden.
Hot-Plugging mit SATA-Platten funktioniert in der Regel auch an den Mainboard-Chipsätzen von Intel, wenn diese im SATA-AHCI-Modus laufen (ICH6R, ICH7R, ICH8R sowie deren DH-Varianten). Intel sichert Hot-Plug-Unterstützung aber nicht ausdrücklich zu. Letztlich scheint SATA-Hot-Plugging eine Art Glücksspiel zu sein, weil das Zusammenspiel von Hardware, Betriebssystem und Treibern fehlerfrei funktionieren muss.
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